Die Europawahl in Italien 2004 fand am 12. und 13. Juni 2004 statt. Sie war Teil der EU-weiten Europawahl 2004, wobei in Italien 78 (9 weniger als 1999) der 732 Sitze im Europäischen Parlament vergeben wurden.
Wahlsystem mini|Die fünf Wahlkreise Italiens Das Land war in fünf Wahlkreise aufgeteilt: Italia nord-occidentale (Nordwestitalien: Piemont, Aostatal, Ligurien, Lombardei), Italia nord-orientale (Nordostitalien: Venetien, Trentino-Südtirol, Friaul-Julisch Venetien, Emilia-Romagna), Italia centrale (Mittelitalien: Toskana, Umbrien, Marken, Latium), Italia meridionale (Süditalien: Abruzzen, Molise, Kampanien, Apulien, Basilikata, Kalabrien) und Italia insulare (Inseln: Sizilien, Sardinien). Die Verteilung der Sitze erfolgte zuerst landesweit, dann pro Parteiliste nach den Wahlkreisen. Innerhalb der Listen gingen die Mandate an die Kandidaten mit den meisten Stimmen.
Scheidendes Parlament
Ergebnis
Die Wahl wurde als Niederlage für Silvio Berlusconi angesehen. Zwei Jahre später verlor er auch die Parlamentswahlen Insgesamt errichten die Parteien, die 2006 mit dem Mitte-Rechts-Bündnis 2006 kandidierten 49,2 %, die des Mitte-Links-Bündnisses dagegen 50,5 %.
Fraktionen im Europäischen Parlament Nach Parteien
Nach Fraktionen
Weblinks Ergebnisse auf der Seite des italienischen Innenministeriums
2004 Italien Kategorie:Italienische Geschichte (21. Jahrhundert)