Veitsmühle ist ein Wohnplatz der Gemeinde Veitsbronn im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).

Geografie Die ehemalige Einöde liegt an der Zenn. Sie ist heute als Haus Nr. 2 der Kreppendorfer Straße aufgegangen. Neben dem Wohngebäude gibt es noch acht Nebengebäude.

Geschichte Der Ort wurde 1506 erstmals urkundlich erwähnt.W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 96.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Veitsmühle zur Realgemeinde Veitsbronn. Die Mühle hatte das brandenburg-ansbachische Kastenamt Cadolzburg als Grundherrn.H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 183. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Veitsmühle die Hausnummer 34 des Ortes Veitsbronn.

Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Veitsmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Veitsbronn zugeordnet. Es gehörte auch der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Veitsbronn an.H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 234.

Nach 1885 wurde die Veitsmühle nicht mehr als Ortsteil geführt.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 Einwohner 7 9HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet und 1885 als Wohngebäude. 1 2Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Veit (Veitsbronn) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Heilig Geist (Veitsbronn) gepfarrt.

Literatur

Weblink

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Veitsbronn) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Fürth Kategorie:Ersterwähnung 1506 Kategorie:Ort an der Zenn