Ibănești [] () ist eine Gemeinde im Kreis Mureș in der Region Siebenbürgen in Rumänien.
Ibănești ist die rumänische Partnergemeinde der European Charter – Villages of Europe, eine Gruppe ländlicher Gemeinden aus allen 28 EU-Ländern.
Geographische Lage mini|links|Lage der Gemeinde Ibănești im Kreis Mureș Die Gemeinde Ibănești liegt in den westlichen Ausläufern des Gurghiu-Gebirges (Munții Gurghiu) östlich des Reener Ländchens, im Osten des Kreises Mureș. Am Gurghiu ein linker Nebenfluss des Mureș (Mieresch) und an der Kreisstraße (drum județean) DJ 153C, liegt der Ort Ibănești 15 Kilometer östlich von der Stadt Reghin (Sächsisch-Regen) und etwa 50 Kilometer nordöstlich von der Kreishauptstadt Târgu Mureș (Neumarkt am Mieresch) entfernt.
Geschichte Der Ort Ibănești wurde 1453 erstmals urkundlich erwähnt. Auf dem von den Einheimischen Pietroasa genannten Areal, wurden nach Angaben von G. Téglás und M. Roska, archäologische Funde, welche auf eine Besiedlung der Region in der Frühgeschichte deuten, gemacht. Auch Funde aus der Römerzeit sind vermerkt.Repertoriul Arheologic al României – Ibănești, abgerufen am 11. Oktober 2018 (rumänisch).
Im Königreich Ungarn gehörte die heutige Gemeinde dem Stuhlbezirk Régen alsó (Unter-Regen) im Komitat Maros-Torda, anschließend dem historischen Kreis Mureș und ab 1950 dem heutigen Kreis Mureș an.
Bevölkerung Die Bevölkerung der Gemeinde Ibănești entwickelte sich wie folgt: Volkszählung Ethnie Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere 1850 1446 1390 - - 56 1900 2966 2830 60 63 13 1966 5986 5736 237 1 12 2002 4511 4495 15 1 - 2011 4357 4266 8 2 81 2021 4049 3824 3 - 222 (3 Roma) Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl, die der Rumänen und die der Magyaren, 1966 registriert. Die höchste Anzahl der Rumäniendeutschen 1900 und die der Roma (80) wurde 1930 ermittelt.Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 1,1 MB; ungarisch).
Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung ist die Viehzucht und die Forstwirtschaft.
Sehenswürdigkeiten Im eingemeindeten Dorf Lăpușna (ungarisch Laposnyatelep), die Holzkirche „Sf. Nicolae“ 1779 und das kleine Jagdschloss zwischen 1900 und 1930 errichtet, stehen unter Denkmalschutz.Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert (PDF; 7,10 MB). Die Gemeinde ist auch Ausgangspunkt in die Gurghiuer Berge.
Weblinks
Ibănești bei ghidulprimariilor.ro
Einzelnachweise
Kategorie:Ersterwähnung 1453