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Neumühle (fränkisch: Nai-mielW. Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth, S. 69. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „naimīl“.) ist ein Wohnplatz der Stadt Langenzenn im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern). Neumühle liegt in der Gemarkung Langenzenn.

Geographie Die ehemalige Einöde liegt am Südufer der Zenn und ist über die Sanktustorstraße erreichbar.

Geschichte Der Ort wurde im burggräflichen Urbar, das ca. 1370 entstanden ist, als „mulner von Zenne“ erstmals urkundlich erwähnt. 1464 wurde er „Marckmüll“ genannt. Um 1500 wurde die Mühle als städtisches Färbhaus genutzt, 1528 auch als „Ferbhauß“ bezeichnet. 1613 wurde an ihrer Stelle die „Stattmüll“ errichtet.W. Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth, S. 69.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Neumühle zur Realgemeinde Langenzenn. Die Mühle hatte das brandenburg-ansbachische Kastenamt Cadolzburg als Grundherrn.H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 135. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Neumühle die Hausnummer 156 des Ortes Langenzenn.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Neumühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Langenzenn und der im selben Jahr gebildeten Munizipalgemeinde Langenzenn zugeordnet.H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 230.

Baudenkmal Neumühle bei der Sanktustorstraße 7d

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961Einwohner 5 12 10 11 12 6 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1840 wurden diese als Häuser und 1885 bis 1925 als Wohngebäude bezeichnet. 1 2 2 1 Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute in die Trinitatiskirche (Langenzenn) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Michael (Wilhermsdorf) gepfarrt, heute ist die Pfarrei St. Marien (Langenzenn) zuständig.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Langenzenn Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Fürth Kategorie:Ersterwähnung 1370