Der Lai da Vons ist ein Gebirgssee im Kanton Graubünden. Der Name leitet sich ab von für «Mulde».

Der See liegt in einer Höhe von auf dem Gebiet der Gemeinde Andeer. Er ist über einen knapp drei Kilometer langen Bergwanderweg von Sufers aus zu erreichen (ca. 560 Höhenmeter). Im Sommer verkehrt ein Bus.

Das Seeufer ist ein Flachmoor von regionaler Bedeutung, am westlichen Ufer ist Schwingrasen vorhanden.

Der Geograph Conradin Burga wies menschliche Spuren am Lai da Vons aus der Zeit um 2800 v. Chr. nach.Conradin Burga: Pollenanalytische und geomorphologische Untersuchungen zur Vegetationsgeschichte und Quartärgeologie des Schams und des San Bernardino-Passgebietes (Graubünden, Schweiz). Dissertation Universität Basel, 1979. Der Pass des Lai da Vons war ein alter Handelsweg und verbindet Andeer mit dem San-Bernardino-Pass und dem Splügenpass unter Umgehung der damals noch nicht erschlossenen Roflaschlucht.Otto Flückiger: Pässe und Grenzen. In: Mitteilungen der Geographisch-Ethnographischen Gesellschaft Zürich. Band 27–28. 1926–1927, S. 39–65, S. 50.

Die Grenzbrigade 12 errichtete beim Lai da Vons die beiden Infanteriewerke A 7840 und A 7841 mit jeweils einem verbunkerten Maschinengewehr., Die Stellungen sind zurückgebaut worden.Rückbau Infanterie-Bunker Lai da Vons Rechts und Links, Objekte A 7840 und 7841, Gemeinde Andeer. In: Bundesblatt. Nr. 28, 18. Juli 2000, S. 3957 (PDF; 13 kB). Noch sichtbar sind drei gemauerte militärische Höhenunterkünfte.; ;

Am Lai da Vons wurden einzelne Szenen des Heidi-Films von 2015 gedreht.. Dreampix.

Literatur

Landeskarte 1:25'000, Blatt 1235 Andeer. Bundesamt für Landestopografie, Wabern 2015, ISBN 978-3-302-01235-3.

Weblinks

Einzelnachweise

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