mini|Tomasz Różycki (2023) Tomasz Różycki (* 29. Mai 1970 in Opole) ist ein polnischer Lyriker und Übersetzer.
Leben Różycki besuchte das Gymnasium in Opole. Nach dem Abitur 1989 studierte er Romanistik an der Jagiellonen-Universität in Krakau. Während seines Studiums debütierte er mit dem Gedicht Je vois la suite, już po tamtej stronie…, das in der Zeitschrift Czas Kultury publiziert wurde. Nach dem Studium dozierte er bis 2006 französische Literatur und Sprache im Fremdsprachenlehrer-Kolleg in Opole und dann an der Universität Opole. Daneben begann er 2007 als Feuilletonist für die Zeitschrift Teatr zu arbeiten. 2008 war er Jurymitglied des Kościelski-Preises. 2009 war er Stipendiat des Vermont Studio Center in den USA. 2010 begann er als ein Kommentator der Radiosendung Między słowami im Polskie Radio 2 zu arbeiten. 2011 leitete er einen Workshop für Kreatives Schreiben an der Universität Opole. Seit 2008 erscheinen zahlreiche seiner Texte und Gedichte auf Deutsch in der Literaturzeitschrift Sinn und Form.
Er wohnt in Opole.
Publikationen Vaterland, 1997 Anima, 1999 Chata umaita, 2001 Świat i Antyświat, 2003 Dwanaście stacji, 2004 Zwölf Stationen, übersetzt von Olaf Kühl. München: Luchterhand, 2009 Wiersze, 2004 Trois poètes polonais: Maciej Niemiec, Jacek Podsiadło, Tomasz Różycki, 2005 Kolonie, 2006 Kolonien, übersetzt von Bernhard Hartmann, Berlin: edition.fotoTAPETA, 2023 Antimondo, 2009 Księga obrotów, 2010 Black sware. Selected poems, 2011 Bestiarium (Roman), 2012 Bestiarium, übersetzt von Marlena Breuer. Berlin: edition.fotoTAPETA, 2016 Tomi. Notatki z miejsca postoju (Essays), 2013 Litery, 2016 Der Kerl, der sich die Welt gekauft hat. Gedichte, übersetzt von Bernhard Hartmann, Berlin: edition.fotoTAPETA, 2018 Die Kunst des Überdauerns. Ein Gespräch mit Bernhard Hartmann über Geschichte und Sprache, Sinn und Form 3/2019, S. 335–344 Über die Farben. Berliner Notizen, übersetzt von Bernhard Hartmann, Berlin: edition.fotoTAPETA, 2020 Kapitan X, 2020 Próba ognia. Błędna kartografia Europy (Essays), 2020 Ijasz, 2021 Ręka pszczelarza, 2022 Großmutters Haus. Eine Reise in die Ukraine, übersetzt von Bernhard Hartmann, Sinn und Form 2/2023, S. 188–201 Złodzieje Żarówek (Roman), 2023 Hulanki i swawole, 2024 Die Glühbirnendiebe, übersetzt von Bernhard Hartmann. edition.fotoTAPETA, Berlin 2024, ISBN 978-3-949262-45-6.
Übersetzungen Stéphane Mallarmé: Rzut kośćmi nigdy nie zniesie przypadku, 2005 Jacques Burko: Wątpewności. Wybór wierszy, 2011
Nominierungen und Auszeichnungen 2004: Kościelski-Preis 2007: Finalist des Nike-Literaturpreises mit Kolonie 2007: Nominierung für den Literaturpreis Gdynia in der Kategorie Dichtung für Kolonie 2011: Nominierung für den Literaturpreis Gdynia in der Kategorie Dichtung für Księga obrotów 2017: Nominierung für den Wisława-Szymborska-Preis für Litery 2023: Wisława-Szymborska-Preis für Ręka pszczelarza 2023: Samuel-Bogumil-Linde-PreisTomasz Różycki: Es blieben aber die Wörter, die Sprache und die Literatur. Dankrede zum Samuel-Bogumil-Linde-Preis. Aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann. In: Sinn und Form 1/2025, S. 129–131. gemeinsam mit Marcel Beyer
Literatur Małgorzata Gorczyńska: Sztreka. Ein Wort für Tomasz Różycki. Aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann. In: Sinn und Form 2/2024, S. 268–271
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Einzelnachweise
Kategorie:Literatur (Polnisch) Kategorie:Autor Kategorie:Lyrik Kategorie:Romanist Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen Kategorie:Übersetzer ins Polnische Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1970 Kategorie:Mann