mini|hochkant=1.3|Der von Philip Collin gefahrene Porsche 911 GT3-RS beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2004 mini|hochkant=1.3|Der Porsche 911 GT3-RSR von Vater und Sohn Felbermayr sowie Philip Collin in den Boxen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2007 Philip Collin (* 2. Mai 1963 in Chicago) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Autorennfahrer.
Karriere als Rennfahrer Philip Collin begann seine Fahrerkarriere zu Beginn der 1990er-Jahre. Nach Anfängen bei Clubrennen und regionalen Sportwagenrennen trat er 1996 erstmals international in Erscheinung. Beim 24-Stunden-Rennen von Daytona zählte er zu einem Fünffahrerteam, das im Ziel auf einem Porsche 911 C4S AWD als 33. des Schlussklassements gewertet wurde, obwohl der Porsche nach 428 Runden mit einem Kupplungsschaden ausgefallen war.24-Stunden-Rennen von Daytona 1996 Auch beim 12-Stunden-Rennen von Sebring 1996 war Collin am Start. Er meldete einen Porsche 911, den er gemeinsam mit Kevin Buckler und Joe Cogbill steuerte. Das Trio schied vorzeitig durch einen Motorschaden aus. In Sebring gelang ihm im Folgejahr die erste Platzierung im Spitzenfeld eines Sportwagenrennens. Gemeinsam mit Martin Snow und Peter Kitchak wurde er Gesamtzwölfter. Einsatzfahrzeug war ein Porsche 911 GT2.
2000 bestritt er seine erste komplette Saison in der Grand-Am Sports Car Series. Nach dem Ende der United States Road Racing Championship 1999 wurde diese Rennserie als Nachfolge-Meisterschaft etabliert. Collin fuhr einen Porsche 996 GT3-R für The Racer’s Group, das Rennteam von Kevin Buckler. Beste Saisonplatzierung war der fünfte Rang beim 150-Meilen-Rennen von Lime Rock (Sieger Ron Johnson und Terry Borcheller im Saleen-Ford Mustang).150-Meilen-Rennen von Lime Rock 2000 Die regelmäßig guten Platzierungen in der GTU-Klasse sorgten für einen vierten Endrang in der Jahreswertung dieser Rennklasse (hinter Mike Fitzgerald, Darren Law und Kevin Buckler).Grand American Sports Car Series GTU-Klasse 2000
An den Erfolg des Jahres 2000 konnte er in den nächsten Jahren nicht anschließen. 2003 wechselte er in die American Le Mans Series und fuhr bis zum Karriereende nach dem Ablauf der Rennsaison 2007 in der European Le Mans Series. Seine beste Platzierung beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans war der 15. Endrang beim Debütrennen 2004.
Statistik Le-Mans-Ergebnisse Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund 2004 Seikel Motorsport Porsche 911 GT3-RS Andrew Bagnall Tony Burgess Rang 15 2005 Seikel Motorsport Porsche 911 GT3-RSR David Shep Horst Felbermayr senior Rang 23 2006 Team Taisan Advan Porsche 911 GT3-RS Kazuyuki Nishizawa Shinichi Yamaji Rang 22 2007 Seikel Motorsport Porsche 911 GT3-RSR Horst Felbermayr junior Horst Felbermayr senior Ausfall Elektrik
Sebring-Ergebnisse Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund 1996 Philip Collin Porsche 911 Kevin Buckler Joe Cogbill Ausfall Motorschaden 1997 Martin Snow Porsche 911 GT2 Martin Snow Peter Kitchak Rang 12 1998 The Racers Group Porsche 911 Carrera RSR Kevin Buckler Stephen Earle Ausfall Getriebeschaden 2000 Seikel Motorsport Porsche 911 GT3-R Tony Burgess Kurt Mathewson Ausfall Kühler 2001 Seikel Motorsport Porsche 911 GT3-R Tony Burgess Andrew Bagnall Ausfall Aufhängung 2002 Seikel Motorsport Porsche 911 GT3-RS Hugh Plumb Andrew Bagnall Rang 14 2003 Seikel Motorsport Porsche 911 GT3-R David Shep John Lloyd Rang 26 2004 Seikel Motorsport Porsche 911 GT3-RS Tony Burgess Grady Willingham Ausfall Motorschaden 2007 Konrad Motorsport Porsche 996 GT3-RSR Luciano da Silva Antônio de Azevedo Hermann Ausfall Kupplungsschaden
Weblinks
Philip Collin bei Racing Sports Cars (englisch)
Einzelnachweise
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