mini|Kingfish in El Camino Park, Palo Alto, 8. Juni, 1975. Von links: Barry Flast, Robbie Hoddinott, Bob Weir, Dave Torbert, Chris Herold und Matthew Kelly.

Kingfish war eine Westcoast-Band der frühen 1970er Jahre. Sie wurde 1973 von Matthew Kelly, Chris Herold, Ex-New Riders of the Purple Sage Dave Torbert, Robbie Hoddinott und Mick Ward gegründet.

Geschichte Kingfish waren anfangs eine Lokalband, die auf Konzerten rund um San Francisco zu hören waren. Bereits Ende 1973 starb allerdings Ward bei einem Autounfall. 1974 kam stattdessen Bob Weir von Grateful Dead. Kurz darauf bekam Kingfish einen Plattenvertrag.

1976 erschien das Debüt-Album Kingfish, das lockere Country- und Westcoastklänge bot. Die Band spielte weiterhin auch viel live, im Mai 1977 wurde in Hollywood das Live-Album ’n’ Kickin’ aufgenommen. Die Band spielte unter anderem auch Cover von Rufus Thomas, Chuck Berry und Little Walter.

Bald darauf kehrte Weir zu den Grateful Dead zurück, auch Hoddinott und Herold verließen die Band wieder. Als Ersatz kamen Joe English, Bob Hogins und Michael O’Neill. In dieser Besetzung wurde 1978 auch das Country-Album Trident aufgenommen. 1979 trennte sich Kingfish wieder.

1995 erschien das Doppelalbum In Concert, das einen Auftritt in New York City im Jahre 1976 enthält. 1999 erschien ein neues Studio-Album von Kingfish, es heißt Sundown on the Forest.

Diskografie

Alben

1976: Kingfish 1977: Live ’n’ Kickin’ 1977: Kingfish, Trickster (6) - The Jet Set 1978: Trident 1982: Hurricane 1985: Kingfish 1995: Alive In Eighty Five 1995: King Biscuit Flower Hour Presents In Concert 1997: A Night In New York 1999: Sundown On The Forest 2000: Live Unknown: A Wing And A Prayer

Einzelnachweise

Kategorie:Countryband Kategorie:Rockband Kategorie:US-amerikanische Band