350px|Originalszenenbild von Gianni Schicchi, dem dritten Teil von Il trittico Il trittico, ein Opernzyklus von Giacomo Puccini, wird an der Metropolitan Opera in New York uraufgeführt. Dieser Artikel behandelt das Musikjahr 1918.

Ereignisse Instrumentalmusik 3. März: Uraufführung des Streichquartetts Nr. 2 op. 17 von Béla Bartók in Budapest. 21. April: Die 1. Sinfonie in D-Dur, op. 25, von Sergei Sergejewitsch Prokofjew, bekannt als die „Klassische“, wird in Petrograd uraufgeführt.

Oper 10. März: Die Oper Der Stier von Olivera von Eugen d’Albert wird in Leipzig uraufgeführt. 23. März: Die auf authentischen indianischen Melodien basierende Oper Shanewis or The Robin Woman von Charles Wakefield Cadman wird mit großem Erfolg an der Metropolitan Opera in New York uraufgeführt. 25. April: Die Oper Die Gezeichneten von Franz Schreker nach dem Theaterstück Hidalla oder Sein und Haben von Frank Wedekind hat ihre Uraufführung an der Frankfurter Oper. mini|hochkant|Olga Haselbeck und Oszkár Kálmán in der Uraufführung von Blaubarts Burg 24. Mai: Am Königlichen Opernhaus in Budapest erfolgt die Uraufführung der seit 1911 als unspielbar geltenden Oper Herzog Blaubarts Burg von Béla Bartók auf ein Libretto von Béla Balázs. Die Aufführung ist aufgrund der nationalstaatlichen Bedeutung des Werks ein großer Erfolg. Der zuvor vom Publikum abgelehnte Bartók wird nun als Komponist anerkannt. Trotzdem gibt es in Budapest nur acht Aufführungen, ehe das Werk bis 1936 in den Schubladen verschwindet. 5. Juni: Die Oper Theophano von Paul Graener wird am Hoftheater in München uraufgeführt. 14. Dezember: Il trittico (Das Triptychon), ein Opernzyklus von Giacomo Puccini, bestehend aus den drei stark kontrastierenden, jeweils etwa einstündigen Einaktern Il tabarro (Der Mantel), Suor Angelica (Schwester Angelica) und Gianni Schicchi, wird an der Metropolitan Opera in New York uraufgeführt und vom Publikum positiv aufgenommen. Das Libretto für Il tabarro stammt von Giuseppe Adami, Librettist der beiden anderen Stücke ist Giovacchino Forzano. Il trittico ist das Ergebnis der Bemühungen Puccinis, ein tragisches (Il tabarro), ein lyrisches (Suor Angelica) und ein heiteres Stück (Gianni Schicchi) an einem Abend zur Aufführung zu bringen. Bekannteste Arie aus dem letzten Stück ist O mio babbino caro. 19. Dezember: Die Oper Nepřemožení (Die Unüberwundenen) von Josef Bohuslav Foerster hat ihre Uraufführung am Nationaltheater Prag. 28. oder 29. September: Das Stück Histoire du soldat von Igor Strawinsky wird am Théâtre Municipal de Lausanne unter der Leitung von Ernest Ansermet uraufgeführt. Der Text stammt von Charles-Ferdinand Ramuz. 24. November: In Basel wird die Oper Frutta di mare von Hans Huber uraufgeführt.

Operette 1. Februar: Die Operette A Pacsirta von Franz Lehár hat ihre Uraufführung an der Königlichen Oper in Budapest. Das Libretto stammt von Alfred Maria Willner und Heinz Reichert und basiert auf dem Theaterstück Dorf und Stadt von Charlotte Birch-Pfeiffer. Die Erstaufführung in deutscher Sprache findet am 27. März unter dem Namen Wo die Lerche singt am Theater an der Wien in Wien statt. 9. Februar: Die Uraufführung der Operette Blitzblaues Blut von Walter Kollo erfolgt am Berliner Theater in Berlin. 28. Juni: Die Operette Ein modernes Mädel von Leon Jessel wird am Volkstheater in München uraufgeführt. 6. September: Die Uraufführung der Operette Sterne, die wieder leuchten von Walter Kollo erfolgt am Berliner Theater in Berlin.

Weitere Operettensingspiel-Premieren Edmund Eysler: Der dunkle Schatz, (Operette) Heinrich Berté: Lenz und Liebe, (Operette) unter Verwendung von Musik von Franz Schubert (in Hamburg uraufgeführt). Ralph Benatzky: Die tanzende Maske oder Das Mädchen aus der Fremde (Singspiel)

Jazz mini|Al Jolson – Rock-a-Bye Your Baby with a Dixie Melody (1918) 13. März: Al Jolson nimmt für Columbia Records den Jazztitel Rock-a-Bye Your Baby with a Dixie Melody auf, dessen Melodie von Jean Schwartz und Text von Sam M. Lewis und Joe Young stammt. 16. August: Wilbur Sweatman nimmt in New York für Columbia Records die Jazztitel Rock-a-bye Your Baby with a Dixie Melody und Those Draftin’ Blues auf. Louis Armstrong beginnt seine musikalische Karriere in der Band von Fate Marable auf einem Mississippidampfer. Im selben Jahr wird er Nachfolger für den nach Chicago übergesiedelten Joe King Oliver in der Band von Kid Ory.

Geboren Januar bis März 1. Oktober: Jessie Mae Robinson, US-amerikanische Musikerin und Songwriterin († 1966) 9. Januar: Ruthilde Boesch, österreichische Opern-, Operetten-, Lied- und Konzertsängerin (Sopran) († 2012) 12. Januar: Julio Gutiérrez, kubanischer Komponist, Dirigent und Pianist († 1990) 8. Januar: Enrique Alessio, argentinischer Bandoneonist, Arrangeur und Komponist († 2000) mini|hochkant=0.6|Cissy Kraner mit ihrem Mann Hugo Wiener (1950) 13. Januar: Cissy Kraner, österreichische Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin († 2012) 18. Januar: Howie Richmond, US-amerikanischer Musikverleger († 2012) 20. Januar: Alfred Kuppelmayer, deutscher Musiklehrer und Komponist († 1977) 21. Januar: Antonio Janigro, italienischer Cellist, Dirigent und Hochschullehrer († 1989) mini|hochkant=0.6|Gottfried von Einem; * 24. Januar 24. Januar: Gottfried von Einem, österreichischer Komponist und Gerechter unter den Völkern († 1996) 24. Januar: Rudolf Walter, deutscher Komponist, Kirchenmusiker und Hochschullehrer († 2009) 27. Januar: Skitch Henderson, britisch-US-amerikanischer Pianist und Dirigent († 2005) 27. Januar: Elmore James, US-amerikanischer Bluesmusiker († 1963) 28. Februar: Poul Hindberg, dänischer Jazzmusiker († 1999) 4. Februar: Rhené Jaque, kanadische Komponistin († 2006) 5. Februar: Qara Qarayev, aserbaidschanischer Komponist († 1982) 5. Februar: Eraldo Volonté, italienischer Jazzmusiker und Bandleader († 2003) 6. Februar: Johnny Tyler, US-amerikanischer Country-Musiker († 1961) 10. Februar: James Carson, US-amerikanischer Country- und Old-Time-Musiker († 2007) 13. Februar: Irv Cottler, US-amerikanischer Jazzschlagzeuger († 1989) 14. Februar: Jacob do Bandolim, brasilianischer Mandolinist und Komponist († 1969) 14. Februar: Nicholas Fiore, kanadischer Flötist und Musikpädagoge († 1979) mini|hochkant=0.6|The Andrews Sisters (1942) 16. Februar: Patricia Marie Andrews, US-amerikanische Sängerin († 2013) 17. Februar: Paul Huber, Schweizer Komponist († 2001) 20. Februar: Lorand Fenyves, US-amerikanischer Geiger und Musikpädagoge ungarisch-jüdischer Herkunft († 2004) 22. Februar: Emilio Balcarce, argentinischer Tangokomponist, Arrangeur, Violinist, Bandoneonist und Bandleader († 2011) 23. Februar: Ernst Hildebrand, deutscher Komponist und Musiker († 1986) 27. Februar: Osmar Maderna, argentinischer Tangopianist, Bandleader, Komponist und Arrangeur († 1951) 28. Februar: Pepita Embil, spanische Zarzuelasängerin, Mutter von Plácido Domingo († 1994) 3. März: Frans Poptie, niederländischer Jazz- und Unterhaltungsmusiker (Geige, Klarinette) († 2010) 6. März: Lilli Blessmann, deutsche Kauffrau, Feldhockeyspielerin, Lebensgefährtin und Managerin des Sängers Freddy Quinn († 2008) mini|hochkant=0.6|Howard McGhee; * 6. März 6. März: Howard McGhee, US-amerikanischer Jazz-Trompeter († 1987) 6. März: Robert Stewart, US-amerikanischer Komponist († 1995) 7. März: Camille Bourniquel, französischer Schriftsteller, Kunstkritiker und Musikologe († 2013) 15. März: Carol Adams, US-amerikanische Tänzerin und Schauspielerin († 2012) 15. März: Héctor Pacheco, argentinischer Tangosänger († 2003) 17. März: Karl Kögler, österreichischer Komponist und Lehrer († 2001) 20. März: Marian McPartland, US-amerikanische Jazzmusikerin britischer Herkunft († 2013) 20. März: Bernd Alois Zimmermann, deutscher Komponist († 1970) 21. März: Broadus Erle, US-amerikanischer Geiger und Musikpädagoge († 1977) 22. März: Tauno Pylkkänen, finnischer Komponist († 1980) 23. März: Alberto Caracciolo, argentinischer Bandoneonist, Bandleader, Tangokomponist und Arrangeur († 1994) 23. März: Matilde Salvador i Segarra, spanisch-valencianische Komponistin und Malerin († 2007) 25. März: Horst Sannemüller, deutscher Violinist und Konzertmeister († 2001) 25. März: Dorothy Squires, britische Sängerin († 1998) 26. März: Carlos Almada, argentinischer Tangosänger († 1982) 30. März: Orlando Medina, argentinischer Tangosänger († 2004)

April bis Juni 3. April: Louis Applebaum, kanadischer Komponist († 2000) 3. April: Sixten Ehrling, schwedischer Dirigent († 2005) 4. April: Abbie Neal, US-amerikanische Country-Musikerin († 2004) 6. April: Big Walter Horton, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1981) 7. April: Elila Mena, dominikanische Pianistin und Musikpädagogin († 1970) 7. April: Johnny Simmen, Schweizer Jazzautor und Musikproduzent († 2004) 14. April: Suzette Forgues Halasz, kanadische Cellistin und Hochschullehrerin († 2004) 25. April: María de la Fuente, argentinische Tangosängerin († 2013) 2. Mai: Friederike Hübner, deutsche Opernsängerin und Autorin († 2003) 5. Mai: Dino 7 Cordas, brasilianischer Gitarrist († 2006) 6. Mai: Godfrey Ridout, kanadischer Komponist und Musikpädagoge († 1984) 7. Mai: Argeliers León, kubanischer Musikwissenschaftler und -pädagoge, Folklorist und Komponist († 1991) 15. Mai: Richard Edward Arnold, US-amerikanischer Country- und Pop-Sänger († 2008) 16. Mai: Ida Tarjáni Tóth, ungarische Cimbalomspielerin und Hochschullehrerin († 2000) mini|hochkant=0.6|Birgit Nilsson als Lady Macbeth in Stockholm (1947) 17. Mai: Birgit Nilsson, schwedische Opernsängerin († 2005) 18. Mai: Rafael Colón, dominikanischer Sänger und Komponist († 1991) 18. Mai: Frans Vink, niederländischer Jazzmusiker und Fotograf († 1967) 19. Mai: Johnny Hicks, US-amerikanischer Country-Musiker und Moderator († 1997) 21. Mai: Quddys Qoschamijarow, uigurischer, kasachischer, sowjetischer Komponist († 1994) 23. Mai: Boogaloo Ames, US-amerikanischer Jazz-, Blues- und Boogie-Woogiepianist († 2002) 29. Mai: Lazy Bill Lucas, US-amerikanischer Bluesmusiker († 1982) 1. Juni: Reynaldo Nichele, argentinischer Tangogeiger († 1998) 4. Juni: Marcelo Koc, argentinischer Komponist († 2006) 4. Juni: Jan van Dijk, niederländischer Komponist und Pianist († 2016) 5. Juni: Branimir Sakač, kroatischer Komponist († 1979) 7. Juni: Carlos Bermúdez, argentinischer Tangosänger († 1993) 10. Juni: Patachou, französische Sängerin und Schauspielerin († 2015) 18. Juni: Pearl Chertok, US-amerikanische Harfenistin, Musikpädagogin und Komponistin († 1981) 18. Juni: Elisabeth Waldo, US-amerikanische Violinistin, Komponistin, Dirigentin und Musikethnologin († 2026)

Juli bis September 5. Juli: George Rochberg, US-amerikanischer Komponist († 2005) 7. Juli: Lynn Snook, deutsche Autorin, Regisseurin, Übersetzerin und Bibliothekarin († 2013) 9. Juli: Hiroshi Ohguri, japanischer Komponist und Hornist († 1982) 18. Juli: Jane Frazee, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin († 1985) mini|hochkant=0.6|Cora Vaucaire; * 22. Juli 22. Juli: Cora Vaucaire, französische Chansonsängerin († 2011) 24. Juli: Ruggiero Ricci, US-amerikanischer Violinist († 2012) 25. Juli: Albert Goltzer, US-amerikanischer Oboist und Musikpädagoge († 2007) 27. Juli: Leonard Rose, US-amerikanischer Cellist († 1984) 31. Juli: Nils Nobach, deutscher Schlagerkomponist und -produzent († 1985) 31. Juli: Hank Jones, US-amerikanischer Jazzpianist († 2010) 7. August: Jane Adams, US-amerikanische Schauspielerin, Violinistin und Konzertmeisterin († 2014) 8. August: Ruth Glowa-Burkhardt, deutsche Sopranistin († 1971) 10. August: Arnett Cobb, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist († 1989) 15. August: Mohamed Fawzi, ägyptischer Musiker und Sänger († 1966) 15. August: Raymond Gallois-Montbrun, französischer Violinist und Komponist († 1994) 16. August: Jan van Beekum, niederländischer Komponist und Dirigent († 2001) 19. August: Nise Obino, brasilianische Pianistin und Klavierpädagogin († 1995)