Carl Thiel (* 30. Januar 1835 in Köln; † 25. Januar 1900 in Aachen) war ein deutscher Historien- und Genremaler der Düsseldorfer Schule.

Leben Thiel war der Sohn des Advokaten Christian Georg Thiel und dessen Ehefrau Julie geborene Kölnig.

In den Jahren 1852 bis 1854 studierte Thiel an der Kunstakademie Düsseldorf Malerei. Dort waren Rudolf Wiegmann, Karl Ferdinand Sohn und der Akademiedirektor Wilhelm von Schadow, der sein Betragen als „selbstgefällig“ tadelte, seine Lehrer., Webseite im Portal archive.nrw.de (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen) Thiel lebte in Düsseldorf, wo er mit Ernst Bosch, Robert Cauer dem Älteren und Hubert Salentin zusammenwohnte,Siegfried Weiß: Ernst Bosch (1834–1917), Leben und Werk. Zur Düsseldorfer Malerei der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Diss. Univ. München 1992 und war Mitglied des Künstlervereins Malkasten., Webseite im Portal malkasten.org, abgerufen am 5. Oktober 2018

Als sein bekanntestes Gemälde gilt das 1862 auf der Berliner Akademie-Ausstellung präsentierte Bild Die Ausstellung der Leiche Raffaels,Katalog der Akademie-Ausstellung Berlin 1862. Berlin 1862, S. 77Anna Lisa Genovese: La tomba del divino Raffaello. Gangemi Editore, Rom 2016, ISBN 978-88-492-9512-2, S. 45 f. (Google Books) das heute unter dem Titel The Death of Raffael zu den Beständen der Cartwright Hall Art Gallery in Bradford zählt.The Death of Raffael, Webseite im Portal artuk.org, abgerufen am 5. Oktober 2018 Von dem Bild fertigte der Düsseldorfer Porträtmaler und Fotograf Matthias Radermacher eine Reproduktion.Ausstellung der Leiches Raphaels(sic), Datenblatt im Portal loc.gov, abgerufen am 5. Oktober 2018

Literatur

Weblinks Carl Thiel, Datenblatt im Portal rkd.nl (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie) Carl Thiel, Auktionsresultate im Portal artnet.de

Einzelnachweise

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