Das Rabauken-Kabarett ist ein DDR-Kinofilm von Werner W. Wallroth aus dem Jahr 1961. In der DEFA-Produktion geht es um die Erziehung einer Jugendbrigade in einer thüringischen Schiefergrube.

Handlung Wolfgang ist Lehrling in einer Schiefergrube. Er ist der Wortführer einer Gruppe von Jugendlichen, die viel Unsinn treiben. Dies geht bis zum Einbruch in den Betriebskonsum, um dort drei Flaschen Schnaps zu stehlen.

Der neue Internatsleiter Herold gründet mit den Jungen das Rabauken-Kabarett. In ihren Auftritten prangern sie mit Musik und Sprüchen schlechte Arbeitsmoral und allgemeines Fehlverhalten an. Dies führt dazu, dass sie auch ihr eigenes Verhalten kritisch hinterfragen und so zu verantwortungsvollen Mitgliedern der Brigade werden.flimmerkiste.net

Veröffentlichungen Für die Dramaturgie war Manfred Fritzsche verantwortlich.

Eine Vorab-Aufführung des Films erfolgte im März 1961 auf der ersten Jugendkonferenz der „VVB Film“ (Motto: „Mit der Jugend für eine sozialistische Filmkunst“) in Potsdam anlässlich des 15. Jahrestages der FDJ.

Seine Kinopremiere hatte der unter den Arbeitstiteln Denn sie wissen, was sie tun sowie Und er hat sein helles Licht bei der Nacht gedrehte Schwarzweißfilm Das Rabauken-Kabarett am 13. April 1961 im Berliner Kino Babylon. Die Fernseh-Erstausstrahlung erfolgte im Programm des Deutschen Fernsehfunks am 1. Januar 1962.

Kritik Filmdienst schreibt:

In der Berliner ZeitungBerliner Zeitung vom 19. April 1961, S. 6 bemerkte H.U.E.:

Literatur Lexikon des Internationalen Films, Rowohlt Verlag Reinbek, 1995, ISBN 978-3-49916-357-9 (Seite 4419)

Weblinks

Das Rabauken-Kabarett bei der DEFA-Stiftung

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1961 Kategorie:DDR-Film Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Arbeit im Film