F-53 ist das Kaliumsalz einer Perfluoralkylethersulfonsäure und gehört zu den per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS).
Verwendung F-53 wird seit den Siebzigerjahren als Antischleiermittel (Nebelunterdrücker) in der chinesischen Galvanotechnik bei der Verchromung eingesetzt.Siwen Wang, Jun Huang, Yang Yang, Yamei Hui, Yuxi Ge, Thorjørn Larssen, Gang Yu, Shubo Deng, Bin Wang, Christopher Harman: First Report of a Chinese PFOS Alternative Overlooked for 30 Years: Its Toxicity, Persistence, and Presence in the Environment. In: Environmental Science & Technology. 47(18), 2013, S. 10163–10170, . Die verwendete Menge wurde für das Jahr 2009 auf 20 bis 30 Tonnen geschätzt. Gegenüber F-53B, bei welchem ein Fluor- durch ein Chloratom substituiert ist, bestehen preisliche Nachteile in der Synthese.
Gefahren- und Risikobeurteilung F-53 hat eine ähnlich starke Bindungsaffinität zum Leber-Fettsäurebindungsprotein wie PFOS,Weixiao Cheng, Carla A. Ng: Predicting Relative Protein Affinity of Novel Per- and Polyfluoroalkyl Substances (PFASs) by An Efficient Molecular Dynamics Approach. In: Environmental Science & Technology. 52(14), 2018, S. 7972–7980, . welches bioakkumulativ ist und in das Stockholmer Übereinkommen aufgenommen wurde.
In der Wasseraufbereitung verhält es sich ähnlich wie Perfluoroctansulfonsäure (PFOS).
Einzelnachweise
Kategorie:Tensid Kategorie:Perfluoralkan Kategorie:Dialkylether Kategorie:Sulfonat Kategorie:Kaliumverbindung