Caroline Erikson (* 1988 in Landsberg am Lech) ist eine deutsche Schauspielerin. Mit 11 Jahren hat sie ihre ersten Hauptrollen in deutschen Filmen und Serien übernommen. Nach ihrem Studium war sie von 2018 bis 2021 als Kriminalhauptkommissarin Luna Kunath in der ZDF-Krimiserie SOKO Potsdam zu sehen. Seit 2021 steht sie in Moppi und der Leckerladen auch fürs Kinderfernsehen (KIKA) vor der Filmkamera.

Leben Im Alter von fünf Jahren zog Caroline Erikson mit ihren Eltern nach Buchholz in der Nordheide. Hier wuchs sie auf, besuchte verschiedene Schulen und machte ihr Abitur. Neben einem Psychologie-Studium an der Universität Hildesheim absolvierte sie verschiedene Schauspiel-Workshops in Hamburg.Lennart Möller: Schauspielerin Caroline Erikson hat ihre Jugend in Buchholz verbracht, Nordheide Wochenblatt vom 30. Januar 2021, abgerufen am 1. Februar 2021

Im Jahre 1999 hatte Erikson ihre erste Episodenhauptrolle in der Sendung Die Pfefferkörner des öffentlich-rechtlichen Spartensenders KiKA. Bis 2003 folgten weitere Hauptrollen in den Serien Absolut das Leben und Alphateam – Die Lebensretter im OP.

Von 2003 bis 2005 agierte Erikson beim Figurentheater Theater Kunterbunt in Tostedt in den Produktionen Schneewittchen und Die kleine Hexe. 2005 spielte sie in vier Episoden die Rolle der Vivi Schiller in der ZDF-Serie Girl friends – Freundschaft mit Herz. Im gleichen Jahr wurde sie für ihre Rolle in der HR/NDR-Produktion Wie kriege ich meine Mutter groß? für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Sie spielte im Jahr 2008 im Kinofilm Glasfasern die Rolle der Sylvie. Zwei Jahre später agierte sie im Kurzfilm Es war einmal im Winter, der mehrere Auszeichnungen deutscher Filmfestivals erhielt. Erikson wurde im Jahre 2010 für den Jugendfilmpreis Schleswig-Holstein und 2011 für den Publikumspreis Youki 13 nominiert. Ebenfalls 2011 schloss sie ihr Studium der Psychologie ab.

Von 2011 bis 2013 vertiefte Erikson ihre schauspielerischen Fähigkeiten und belegte Ausbildungsgänge in Hamburg, Berlin und New York. Parallel agierte sie in den Serien Morden im Norden, Neue Geschichten aus der Heimat, Tatort Niedersachsen und SOKO Leipzig.

Erikson war mit den Filmen Leiden schafft (2014), Fucking Berlin (2016) und 303 (2018) auf der Kinoleinwand zu sehen. Von 2018 bis 2021 ermittelte sie in der ZDF-Serie SOKO Potsdam.

Neben den Fernseh- und Kinoproduktionen trat Erikson von 2008 bis 2013 mit den Improvisationstheatergruppen Paternoster und Theater ohne Probe auf.

Filmografie Fernsehen 1999: Die Pfefferkörner 2000: Absolut das Leben 2002: Familie XXL 2003: Alphateam – Die Lebensretter im OP 2003: Wie krieg ich meine Mutter groß? 2005: Girl friends – Freundschaft mit Herz 2006: Im Tal der wilden Rosen: Bis ans Ende der Welt 2006: Die Rettungsflieger 2007: Mütter, Väter, Kinder 2010: Und alle so yeah 2011: Morden im Norden 2011: Neue Geschichten aus der Heimat 2011: Tatort Niedersachsen 2013: SOKO Leipzig 2016, 2024: In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte 2018–2021: SOKO Potsdam 2020: Tatort – Das fleißige Lieschen seit 2021: Moppi und der Leckerladen 2023: SOKO Wismar – Tod einer Hebamme

Kino 2008: Glasfasern 2010: Es war einmal im Winter 2011: Hilf mir! 2012: Irgendwas mit Medien 2012: Hinterbänkler 2014: Leiden schafft 2016: Fucking Berlin 2017: Bruma 2018: 303

Weblinks

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Einzelnachweise

Kategorie:Person (ZDF) Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1988 Kategorie:Frau