Walschiff („wal-schif/oder walleie“Philipp von Zesen: Ritterholds von Blauen Adriatische Rosemund. Amsteltam 1645, S. 367 (reader.digitale-sammlungen.de).) wurde (erfolglos) von Philipp von Zesen als Verdeutschung des Fremdwortes Galeere vorgeschlagen. Das Wort scheint in Anlehnung an Walstatt mit Wal in der Bedeutung von Kampf gebildet zu sein. Walleie hat Zesen aus niederländisch galei durch „Umsetzung des Anlautkonsonanten“Herbert Blume: Die Morphologie von Zesens Wortneubildungen. Diss.1967, S. 41. gebildet, da er das g, wie es auch in den romanischen Sprachen (, galea) auftritt, für ein verfälschtes deutsches w hielt.Herbert Blume: Die Morphologie von Zesens Wortneubildungen. Diss. 1967, S. 41. (Die Verdopplung des l wird nicht diskutiert.)

Einzelnachweise

Kategorie:Einzelwort