Paul Behren (* 22. April 1991 in Filderstadt) ist ein deutscher Schauspieler und Choreograf.

Werdegang Behren absolvierte eine Schauspielausbildung von 2011 bis 2015 an der Folkwang Universität der Künste in Essen.Paul Behren bei der Agentur Imdahl, abgerufen am 21. Dezember 2021Paul Behren beim Deutschen Schauspielhaus Hamburg, abgerufen am 5. Oktober 2024 Während seines Studiums spielte er in mehreren Inszenierungen am Schauspielhaus Bochum und am Theater Heidelberg. In der Spielzeit 2015–16 war er Ensemblemitglied des Münchner Volkstheaters.Schauspieler Paul Behren mit Boy-Gobert-Preis ausgezeichnet, Theater der Zeit, 31. August 2018 Am Münchner Volkstheater spielte er 2015 seine erste Hauptrolle, die des „Raskolnikow“ in einem Theaterstück nach Schuld und Sühne von Dostojewski.Sagen Sie jetzt nichts, Süddeutsche Zeitung, 9. Dezember 2015Ätsch, bätsch, reingefallen!, taz.de, 21. Dezember 2015Böser Clown, zarter Mörder, Theater der Zeit, Heft 5/2016 2015 spielte er Hagen von Tronje in Feridun Zaimoglus und Günter Senkels Stück Siegfried."Siegfried" am Münchner VolkstheaterMal richtig die Sau rausgelassen, Deutschlandfunk Kultur, 27. März 2015Schräger Heldenmythos, Donaukurier, 29. März 2015 Außerdem spielte er Melek, den Bruder des Sultans Saladin, in Nathan der Weise.Meisterhaft - "Nathan der Weise" mit August Zirner im Erholungshaus, rp-online.de, 10. März 2018Katzelmacher, muenchner-volkstheater.de

Seit der Spielzeit 2016 ist er regelmäßig am Deutschen SchauspielhausPaul Behren beim Deutschen Schauspielhaus Hamburg, abgerufen am 15. Oktober 2025 als Gast zu sehen. Im Theaterstück Der zerbrochne Krug in der Regie von Michael Thalheimer spielte er den Ruprecht.Ich glaub, die Zeit ist, oder Ihr verrückt, FAZ, 27. März 2017Wenn Nacktheit allen Irrsinn offenbart, welt.de, 26. März 2017 In den von Frank Castorf inszenierten Stücken Der haarige Affe, Der Geheimagent und Hamlet spielte er zentrale Rollen."Der haarige Affe": Frenetischer Beifall im Schauspielhaus, Hamburger Abendblatt, 18. Februar 2018

Behren absolvierte einen Master in Tanz & Choreografie von 2023 bis 2025 an der Zürcher Hochschule der Künste. Im Jahr 2023 wurde er für das choreografische Ausbildungsprogramm ATLAS beim Festival Impulstanz in Wien ausgewählt und trat gemeinsam mit Anne Schäfer und der Company Dead Centre in »Good Sex« beim Internationalen Sommerfestival Kampnagel auf. 2024 war er Teil von INKUBATOR, einer Plattform für Kurz-Stücke an der Roten Fabrik Zürich, und wurde für die choreografische Entwicklungsplattform BRÜCKEREI#2 im Tanzhaus Zürich ausgewählt, bei der er von Jonathan Burrows, Caroline Finn und Romain Guion mentoriert wurde. Im August 2024 wurde er eingeladen, mit dem Stück »My Lovely Arnold« bei der Open Stage für Newcomer auf der Tanzwerkstatt Europa in München aufzutreten. Paul kooperierte als choreografischer Berater und Performer mit dem Ensemble THEATER HORA in der Produktion »Leonce & Lena«, die im Oktober 2024 in der Schweiz Premiere feierte. Anfang 2026 wird er in dem Kinodebüt von Kai Stänicke, »Der Heimatlose«, an der Seite von Emilia Schüle zu sehen sein. Paul ist als freischaffender Schauspieler und Choreograf in Deutschland und in der Schweiz tätig.

Seit 2016 ist er regelmäßig am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg als Gast zu sehen.

Behren wohnt in Hamburg.

Theater (Auswahl) Verschiedene Theater

2024: Leonce & Lena, Regie: Nele Jahnke, Gianni Blumer & HORA THEATER - Rote Fabriktheater Zürich 2020: Durcheinandertal, Regie: Anne-Kathrine Münnich - Stadtheater Basel 2019: Bruder - eine Bühnenbegegnung, Regie: Tim & Paul Behren (Overhead Project) Leitung: Tim Behren - Lichthof THEATER Hamburg 2019: Sommergäste, Regie: Evgeny Titov - Salzburger Festspiele

Deutsches Schauspielhaus Hamburg (seit 2016) 2026: Die Möwe, Regie: Yana Ross 2025: Hamlet, Regie: Frank Castorf 2022: Der Kirschgarten, Regie: Katie Mitchell 2022: Freiheit einer Frau, Regie: Falk Richter 2021: Der Geheimagent, Regie: Frank Castorf 2018: Assembl’âge (Sigué), Regie: Sayouba Sigué 2018: Junk (Akhtar), Regie: Jan Philipp Gloger 2018: Der haarige Affe (O’Neill), Regie: Frank Castorf 2017: Tartare Noir (nach Peckett Prest), Regie: Karin Beier 2017: Reichshof (Rau), Regie: Max Pross 2017: Der zerbrochne Krug (Kleist), Regie: Michael Thalheimer 2016: Hysteria – Gespenster der Freiheit (nach Buñuel), Regie: Karin Beier

Münchner Volkstheater (2015–2016) 2016: Katzelmacher (nach Fassbinder), Regie: Abdullah Kenan Karaca 2015: Schuld und Sühne (nach Dostojewski), Regie: Christian Stückl 2015: Die Präsidentinnen (Schwab), Regie: Abdullah Kenan Karaca 2015: Nathan der Weise (Lessing), Regie: Christian Stückl 2015: Siegfried (Zaimoglu/Senkel), Regie: Christian Stückl 2015: Jugend ohne Gott (von Horváth), Regie: Manuel Braun

Schauspielhaus Bochum (2011/2013/2014) 2014: DNA (Kelly), Regie: Katja Lauken 2013: Hase Hase (Serreau), Regie: Barbara Hauck 2011: Norway Today (Bauersima), Regie: Martina von Boxen

Theater Heidelberg (2010) 2010: Gullivers Reise (v. Düffel/nach Swift), Regie: Anette Büschelberge

Filmografie 2020: Nachtbesuch (Kurzfilm), Regie: Joana Vogdt

2019: Der Bozen-Krimi: Gegen die ZeitDer Bozen-Krimi: Gegen die Zeit 2019: Um Himmels Willen (Fernsehserie, Folge Außenseiter) 2021: Nord bei Nordwest – Im Namen des Vaters (Fernsehreihe) 2024: Wilsberg: Blut geleckt 2025: Morden im Norden (Fernsehserie, Folge Raues Klima) 2026: Der Heimatlose, Regie: Kai Stänicke (Perspectives, Berlinale)

Ehrungen und Auszeichnungen 2018: Boy-Gobert-Preis der Körber-StiftungPaul Behren erhält Boy-Gobert-Preis 2018, Körber-Stiftung, abgerufen am 8. Dezember 2018 2026: Ulrich-Wildgruber-Preishttps://nachtkritik.de/meldungen/ulrich-wildgruber-preis-an-paul-behren, nachtkritik.de vom 26. Januar 2026, abgerufen am 27. Januar 2026 Weblinks

Paul Behren bei der Agentur Britta Imdahl, abgerufen am 21. Januar 2021 Paul Behren, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1991 Kategorie:Mann