Göppmannsbühl am Bach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Speichersdorf im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Göppmannsbühl am Bach liegt in der Gemarkung Haidenaab.
Lage Das Dorf bildet mit Göppmannsbühl am Berg im Norden eine geschlossene Siedlung. Sie liegt am Tauritzbach, einem rechten Zufluss der Haidenaab, und an einem namenlosen linken Zufluss des Tauritzbaches, der eine Kette von Weihern speist, bevor er innerorts in diesen mündet. Am östlichen Ortsrand verläuft die Bahnstrecke Nürnberg–Cheb. Die Kreisstraße BT 18/TIR 37 führt nach Immenreuth zur Staatsstraße 2177 (3,9 km nordöstlich) bzw. zur Bundesstraße 22 bei Lettenhof (0,9 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße BT 42 (1,7 km westlich). Ein Anliegerweg führt zur Tauritzmühle (1 km nordwestlich).
Geschichte Der Ort wurde im Herzoglichen Urbar von 1285 erstmals urkundlich erwähnt. Das Hochgericht stand dem Kurfürstlichen Landrichteramt Waldeck-Kemnath zu. Die Grundherrschaft über die Anwesen hatte das Kastenamt Kemnath (3. Viertel: Oberndorfer Gezirk). 1792 gab es in Göppmannsbühl am Bach 10 Untertanen auf 4 Hoffuß. Nach einer anderen Auflistung gab es 9 Anwesen je Hoffuß, 1 Nebenhäusel mit Hoffuß und einem Hirenhäusel in Gemeindebesitz.H. Sturm: Kemnath, S. 223. Das benachbarte Göppmannsbühl am Berg gehörte zum bayreuthischen Oberamt Neustadt am Kulm.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Göppmannsbühl am Bach dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt HaidenaabH. Sturm: Kemnath, S. 318. und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Haidenaab zugewiesen.H. Sturm: Kemnath, S. 329. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Göppmannsbühl am Bach am 1. Januar 1972 nach Speichersdorf eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1824 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 370 133 136 130 132 106 84 102 72 64 83HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1824 und von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 19 17 15 14 15 15 20Quelle
Religion Göppmannsbühl am Bach ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Michael (Mockersdorf) gepfarrt, seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Jakobus der Ältere (Kirchenpingarten) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Bayreuth Kategorie:Geographie (Speichersdorf) Kategorie:Ersterwähnung 1285