mini|Geflügelverkäuferin Walter Vigier von Steinbrugg (* 7. Februar 1851 in Solothurn; † 1. August 1910 in Subingen) war ein Schweizer Porträt-, Genre- und Landschaftsmaler.

Leben Walter Vigier war Sohn des Regierungs- und Ständerats Joseph Wilhelm Viktor Vigier. Er begann das Studium der Malerei von 1870 bis 1871 in Neuenburg NE bei Auguste Bachelin (1830–1890), setzte das Studium ab dem 12. Mai 1871 an der Königlichen Akademie der Künste München fort, u. a. Anatomie beim Bildhauer Christoph Roth. Danach verbrachte er ab 1873 drei Jahre in Paris bei Léon Bonnat. Er unternahm eine Studienreise nach Italien und liess sich in Solothurn nieder.

Vigier heiratete 1877 Fanny Zschokke, Tochter des Politikers Olivier Zschokke. Von 1882 bis 1884 war er Präsident des Schweizer Kunstvereins. Danach hielt er sich mehrere Jahre in München auf, verbrachte dann seine letzten Lebensjahre in Subingen.

Neben Porträts und Landschaften schuf Vigier Genre- und Historienbilder mit Themen aus der Schweizer Geschichte. Er illustrierte auch Werke von Jeremias Gotthelf und Heinrich Zschokke.

Literatur

Emmanuel Benezit [Hrsg.]; Jacques Busse [Bearb.]: Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs de tous les temps et de tous les pays. Nouv. éd., entièrement réfondue = [4. éd.]. Gründ, Paris 1999, ISBN 2-7000-3020-6, S. ?.

Weblinks

Walther (Vigier von Steinbrugg) von Vigier (1851–1910) im WikiTree Matrikelbuch Akademie München (Online) R. S.: Nekrolog für Walter Vigier von Steinbrugg. In: Schweizer Kunst, 1910

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