Das Heilig-Geist-Spital in Blaubeuren ist ein mittelalterliches Gebäude, das heute das Urgeschichtliche Museum beherbergt.
Geschichte Zwischen 1420 und 1424 stifteten Blaubeurer Bürger und der Generalvikar des Bischofs von Konstanz, Magister Johannes Ruess, das Blaubeurer Spital. Blaubeuren war zu dieser Zeit eine gräflich Helfensteinische Stadt, die aber 1474 an Württemberg verkauft wurde. Das Spital wurde mit der Zeit eine wichtige und wohlhabende Institution.
1938 wurde das Spital aufgehoben und der Stadt Blaubeuren übertragen. Nach der Zusammenlegung mit dem Bürgerhaus wurde das Gebäude zum Altersheim, in dem bis 2008 Personen gepflegt wurden.
Besonderheiten In der früheren Eingangshalle, einer früheren Kapelle, ist eine Reihe von Wandmalereien erhalten, die Szenen aus dem Leben der „Heiligen-Elisabeth von der Wartburg“ aus dem 15. Jahrhundert zeigen.
Heute Heute befindet sich das Urgeschichtliche Museum in dem Gebäude und zeigt Fundstücke, die in Höhlen der Schwäbischen Alb gefunden wurden.
Siehe auch Heilig-Geist-Spital: eine Liste gleichnamiger Spitale
Literatur Otto-Günter Lonhard: Das Spital zum Heiligen Geist in Blaubeuren. In: Ulm und Oberschwaben Bd. 39 (1970), S. 26ff. Wolfgang W. Schürle: Das Spital zum Heiligen Geist in Blaubeuren: Ein Überblick. In: Hans-Martin Decker-Hauff und Immo Eberl (Hrsg.): Blaubeuren: Die Entwicklung einer Siedlung in Südwestdeutschland. Jan Thorbecke, Sigmaringen 1986, S. 347–446. ISBN 3-7995-4082-2
Weblinks
Kleines Großes Haus
Einzelnachweise
Kategorie:Gotisches Bauwerk im Alb-Donau-Kreis Kategorie:Bauwerk in Blaubeuren Kategorie:Organisation (Blaubeuren) Kategorie:Fachwerkhaus im Alb-Donau-Kreis Kategorie:Kulturdenkmal in Blaubeuren Kategorie:Erbaut in den 1420er Jahren