Die UNESCO-Schule Essen ist ein Gymnasium im Essener Stadtteil Südostviertel.

Geschichte und Charakter Im Jahr 1964 wurde die Schule als Städtisches Aufbaugymnasium eröffnet. 1999UNESCO-Schule: Stolze Vielfalt; In: Neue Ruhr Zeitung vom 2. Dezember 2002 wurde sie offiziell als UNESCO-Projektschule anerkannt und drei Jahre später in UNESCO-Schule Essen umbenannt.

In der Tradition eines Aufbaugymnasium wurde hier mit der siebten Klasse als Einstiegsschulklasse begonnen. Das nutzten entsprechend begabte Schüler, um von anderen Schulformen in die gymnasiale Laufbahn zu wechseln. Diese Chance gibt es in der Einstiegsklasse 11 erneut, um das Abitur in der Jahrgangsstufe 13 (G9) abzulegen.

Mit sogenannten Vorbereitungsklassen zum Erwerb von Deutschkenntnissen wurde 1990 begonnen, um aus anderen Nationen zugewanderten Schülern die Möglichkeit zum Seiteneinstieg zu bieten, später in die Regelklassen gehen zu können. So besuchen Schüler aus rund 50 verschiedenen Ländern die UNESCO-Schule.

Ab dem Schuljahr 2026/27 wird die UNESCO-Schule Unterricht ab Klasse 5 anbieten, auch weil stadtweit Plätze an Gymnasien fehlen. Damit wird sie vom Aufbaugymnasium zunehmend zu einem regulären Gymnasium.Essener Unesco-Gymnasium wächst um zwei Jahrgänge. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 18. September 2025

Literatur Jelena Jeremejewa: Irgendwo dazwischen – WDR-Dokumentation über junge Migranten an der UNESCO-Schule, 2014

Weblinks Homepage der UNESCO-Schule

Einzelnachweise

Essen Unesco Kategorie:Südostviertel Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1964