Geil (dänisch Gejl) ist ein Ort in Schleswig-Holstein, der zur Gemeinde Munkbrarup gehört., abgerufen am: 8. März 2020

Lage Geil liegt östlich vom Munkbraruper Ortes Rüde und südöstlich vom Munkbraruper Ortsteil Kragholm. Der Munkbraruper Ortsteil Bockholmwik liegt nordöstlich von Geil. Das Dorf Munkbrarup800 Munkbrarup. Munkbrarup ist seit 800 Jahren bekannt, abgerufen am: 8. März 2020 liegt über drei Kilometer entfernt im Südwesten. Die verstreuten Häuser Geils liegen an der gleichnamigen Straße Geil, welche im Übrigen, über 850 Meter, durch die Bockholmwiker Straße unterbrochen wird. Eine nördliche Erhebung Geils soll eine Höhe von haben.(). Eine südliche Erhebung bei Geil soll eine Höhe von haben.().Preußische Landesaufnahme um 1879, Karte mit dem Ort Geil, abgerufen am: 8. März 2020

Hintergrund Der im Deutschen, auf Grund des gleichklingenden Wortes „geil“, kurios klingendeSchleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag: Quer durch Schleswig-Holstein: Von Sorgenfrei bis Brömsenknöll – kuriose Ortsnamen in SH, vom: 7. Oktober 2014; abgerufen am: 8. März 2020 sowie Bild: Zehn um Zehn Zehn kuriose Straßennamen in deutschen Städten, vom: 15. April 2015; abgerufen am: 8. März 2020 Ortsname leitet sich von der Pflanzenart Ginster (dän. gyvel) abWolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 268Anders Bjerrum, Kristian Hald und Peter Jørgensen: Sydslesvigs stednavne, Bd. 7.1, 1979, S. 64. Kurz hinter der Deutsch-Dänischen Grenze bei Kruså befindet sich die ähnlich benannte Siedlung Øster Gejl ()., nördlich der Schlei der Ort Geel (dänisch ebenfalls Gejl) (). Der landwirtschaftlich geprägte Ort wurde erstmals 1742 erwähntWolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 268. Auf einer dänischen Karte von 1857/58 war der Ort schon verzeichnet.Auf der Internetseite der Dänischen Königlichen Bibliothek: Slesvigs Fastland og Als, Generalstaben Videnskabernes Selskab 1857/58, abgerufen am: 8. März 2020 Auf einer nachfolgenden Karte des Großraums Flensburgs aus dem Jahr 1863 war Geil ebenfalls verzeichnet.Karte des Großraums Flensburg aus dem Jahr 1863 (Offenbar nach dem deutsch-dänischen Krieg entstandene Überarbeitung dort), abgerufen am: 8. März 2020 Auf der Karte der Preußischen Landesaufnahme um 1879 war Geil ebenfalls verzeichnetPreußische Landesaufnahme um 1879, abgerufen am: 8. März 2020 Geil besteht heute aus zwei bis drei bewirtschafteten Bauernhöfen und ungefähr fünfzehn Gebäuden. Aus dem Ort kommt heute die Manufaktur „Geiler Honig“, welche sich der Honig-Herstellung widmet.Flensburger Tageblatt: Naturschutz: So wollen die Grünen in Flensburg das Insektensterben aufhalten, vom: 7. November 2017; abgerufen am: 8. März 2020Flensburger Tageblatt: Honig-Manufaktur: „Geile“ Idee: Bienen zu vermieten, vom: 30. März 2015; abgerufen am: 29. Juli 2020

Einzelnachweise

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