mini|hochkant|August Laskus August Laskus (* 1859; † 1946) war ein deutscher Ingenieur und Verwaltungsbeamter, der vor allem als Autor und als Redakteur Bekanntheit erlangte.

Laskus stammte aus Köln. Er studierte Maschinenbau und wurde nach dem bestandenen ersten Staatsexamen 1884 zum Regierungs-Maschinenbauführer (Referendar) ernannt.Centralblatt der Bauverwaltung, 4. Jahrgang 1884, Nr. 23 (vom 7. Juni 1884), S. 229. (Notiz zur Ernennung in der Rubrik Amtliche Mittheilungen) Später wandte er sich dem Bauingenieurwesen zu. 1911 trug er den Titel Regierungsrat und bearbeitete den Abschnitt Festigkeitslehre im Ingenieur-Taschenbuch „Hütte“. Spätestens 1922 hatte er den Rang eines Geheimen Regierungsrats und war in Berlin ansässig und tätig. Ab 1923 war er Herausgeber des Beton-Kalenders und von 1923 bis 1939 Herausgeber der Zeitschrift Die Bautechnik im Berliner Verlag Ernst & Sohn.

Laskus war verheiratet mit Margarethe geb. Bochalli; die gemeinsame Tochter Irmgard Laskus war Theaterwissenschaftlerlin.Irmgard Laskus: Friederike Bethmann-Unzelmann. Versuch einer Rekonstruktion ihrer Schauspielkunst auf Grund ihrer Hauptrollen. Dissertation, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 1927. (im Anhang Lebenslauf der Autorin mit Erwähnung ihrer Eltern)

Schriften (mit H. Lang): Schwungräder und Centrifugalpendel-Regulatoren. Deren Theorie und Berechnung zum Gebrauch für Ingenieure, Maschinenconstructeure und technische Lehranstalten bearbeitet. Leipzig 1882. (2. Auflage 1884) (als Bearbeiter, mit Gustav Tolkmitt): Leitfaden für das Entwerfen und die Berechnung gewölbter Brücken. 2. Auflage, Ernst & Sohn, Berlin 1902. Hölzerne Brücken. Statische Berechnung und Bau der gebräuchlichsten Anordnungen. Ernst & Sohn, Berlin 1918. (8. Auflage 1955)

Literatur Karl-Eugen Kurrer: 100 Jahre Beton-Kalender. In: Bauphysik, 27. Jahrgang 2005, Heft 5, S. 303. (mit Foto)

Einzelnachweise

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