Der Silber Grusel-Krimi war eine Heftromanserie, die in 494 Ausgaben von 1968 bis 1986 im Zauberkreis Verlag erschien.
Die Reihe entstand durch Ausgliederung der Subserie Larry Brent von Jürgen Grasmück, der sie unter dem Pseudonym Dan Shocker schrieb, aus dem Silber-Krimi. Nach dem Larry-Brent-Band 50 erschienen die Hefte dann zunächst monatlich als Silber Grusel-Krimi, wobei die Bandzählung fortgesetzt wurde. Bis einschließlich Band 69 wurden alle Romane von Grasmück verfasst, ab Band 70 (August 1974) wurden auch andere Autoren beteiligt und die Reihe wechselte zu 14-täglichem Erscheinen. Ab Juli 1977 (Nr. 145) erschien die Reihe dann wöchentlich. Das wöchentliche Erscheinen wurde bis Juli 1981 (Nr. 353) beibehalten, danach erschienen die Hefte wieder alle zwei Wochen. Der Grund dafür war das Ende der Larry Brent-Subserie, deren letzter Band 142 als Nr. 342 veröffentlicht worden war.
1986 wurden die Silber Grusel-Krimis mit Band 494 eingestellt.
Der Umfang der Hefte war 64 Seiten, das Format 155 × 225 Millimeter. Der Preis stieg von anfangs 1 DM auf 1,70 DM am Ende.
Subserien Innerhalb der Silber Grusel-Krimi-Reihe erschien eine ganze Reihe Subserien, die in untenstehender Tabelle alphabetisch nach Serienheld/Serientitel aufgeführt sind. Subserie Autor Bemerkung Ralf Arius W. J. Tobien fortgesetzt im Geister-Krimi unter Tobias Grant P. & B. Asmond Marcos Mongo und Frank Sunderland Larry Brent Dan Shocker Nick Carpenter Marcos Mongo und Glenn Douglas Tom Carson Ralph Herman Percy Collins Marcos Mongo fortgesetzt im Geister-Krimi unter John Blood Allan Foster Marcos Mongo Alvin Ganzer James Gulliver GOOD Marcos Mongo Kaghaf Maik Caroon Chuck Mamulian Marcos Mongo Robert McDermott Frank Sunderland Nebelgeister Bob Fisher Milton Sharp Mortimer Mortmain Hexer Stanley Hexer Stanley Mark Strange Frank Thys UWA Roger Damon Tony Wilkins Simon Calef nur Band 3; begonnen im Geister-Krimi unter Rolf Serowy, fortgesetzt im Gespenster-Krimi unter Brian Elliot und Frank deLorca
Autoren und Pseudonyme Die Hefte der Reihe erschienen mit ganz wenig Ausnahmen unter Pseudonym, wobei einige Namen von mehreren Autoren gebrauchte Verlagspseudonyme wind, zum Beispiel „Marcos Mongo“. Die folgenden Tabelle führt die verwendeten Pseudonym und die entsprechenden Autorennamen auf. Wo dem Pseudonym kein Autorenname zugeordnet werden konnte, bzw. Hefte vorliegen, bei denen der Autor nicht zugeordnet werden kann, ist die durch Fragezeichen markiert.
Pseudonym Autor Roderick Asher Thomas Rübenacker Desmond Black Guido Grandt Desmond Black Michael Grandt Desmond Black Friedrich Tenkrat Francis Brown Frank Bruns Simon Calef Rolf Serowy Maik Caroon Michael Nagula Adrian Cole [?] Louise Cooper [?] Roger Damon Roland Rosenbauer Roger Damon Manfred Weinland Glenn Douglas [?] Glenn Douglas Harry G. Watkins Bob Fisher Robert F. Atkinson James Gulliver [?] Charles Hays Dave C. Hill Ralph Herman Ralf Bramberg Marcos Mongo [?] Marcos Mongo Theodor Dombrowski Marcos Mongo Jürgen Duensing Marcos Mongo Gerhard Merz Marcos Mongo Wolfgang Rahn Marcos Mongo Klaus-Dieter Schmidt Marcos Mongo Christian Schwarz Marcos Mongo Hans Wolf Sommer Marcos Mongo Harry G. Watkins Mortimer Mortmain Wolfgang Rahn Jens Orlik Rolf Kalmuczak Cater Saint Clair [?] Cater Saint Clair PirkerUwe Schnabel: Cater Saint Clair – Der Romandieb, Beitrag in Der Zauberspiegel, abgerufen am 9. September 2018. Gordon Scott Klaus-Dieter Schmidt Dan Shocker [?] Dan Shocker Jürgen Grasmück Dan Shocker Wilfried A. Hary Guy N. Smith Guy N. Smith John Spider [?] John Spider Uwe Anton John Spider Walter Appel John Spider Diethard van Heese John Spider Roland Rosenbauer John Spider Friedrich Tenkrat John Spider Rainer Zubeil Hexer Stanley Hans J. Müggenburg Frank Sunderland [?] Frank Thys Frank Rehfeld W. J. Tobien Tobias Grant
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