mini|140px|Kaufhaus P&C, Obernstraße 2 bis 12 Manfred Schomers (* 26. September 1940 in Langensalza) ist ein deutscher Architekt, Städtebauer und Hochschullehrer.
Biografie mini|140px|Zugang zur Altmarkt-Galerie Dresden mini|140px|Büro- und Kaufhaus, ex. Bank für Handel und Gewerbemini|140px|Kontorhaus am Markt, Bremen mini|140px| Restauriertes Bamberger-Haus mini|140px|Aufstockung Börsennebengebäude mini|140px|Kraftwerk Bremen-Hastedt mini|140px|Altenwohnungen St. Pauli Stift, Bremen mini|140px|Eingang im Speicher XI, Bremen Schomers ist in Langensalza aufgewachsen. Um 1955 verließ die Familie die DDR und er absolvierte ein berufsbezogenes Baupraktikum, u. a. auch als Maurer. Er studierte zunächst an der Ingenieurschule später Fachhochschule für Bauwesen in Essen und danach von 1967 bis 1970 Architektur an der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH). Er wirkte u. a. in Essen in stadtplanerischen Bereichen. Von 1977 bis 1984 war er als Hauptabteilungsleiter Bauwesen beim Senator für das Bauwesen in Bremen zur Zeit von Bausenator Bernd Meyer (SPD), als Nachfolger von Klaus Marwitz tätig. Schomers und Senats(bau)direktor Eberhard Kulenkampff vertraten planerisch einen Neuen Regionalismus in Bremen.Eberhard Syring: Bremen und seine Bauten: 1950 – 1979, S. 203, 256. Schünemann Verlag, Bremen 2014, ISBN 978-3-944552-30-9. Er wurde um 1984 Hochschullehrer für Entwurfslehre, Raumkunst und Wohnungsbau an der Universität Hannover.
Das Architekturbüro Schomers, Schürmann und Stridde wurde 1986 in Bremen gegründet und nahm erfolgreich an vielen Wettbewerben teil. Schomers wirkte zudem als Preisrichter – oft als Vorsitzender – bei vielen Wettbewerben.
Schomers wohnt in einem Wohnhaus Bleicherstraße 31, das 1862 nach Plänen von Heinrich Müller als Remise der Villa Fritze entstand, und das er für sich 1979 umbaute. Die Villa Fritze am Osterdeich 3 wurde schon viel früher abgerissen.
Werke (Auswahl) Bauwerke Die Bauten wurden im Architektenbüro as2architektur geplant. 2015: Hanse Wissenschaftskolleg - Erweiterung, Delmenhorst 2015: Fachmarktzentrum Elbestraße 122, Bremerhaven 2013: Fachmarktzentrum, Brockeswalder Chaussee / Haydnstraße, Cuxhaven 2002/11: ECE – Altmarkt-Galerie, Dresden, zus. mit anderen Büros 2008: Verbrauchermarkt beim Landhaus Louisenthal in Bremen-Horn 2009: Überseestadt Bremen, Masterplan 2008: Kaffee Quartier (früher Eduscho) in Bremen 2007: Bamberger Hochhaus – Hauptsitz der Bremer Volkshochschule in Mitte 2006: Lotsenhaus, Bremerhaven – Mitte, Am Alten Vorhafen 16 2005: Hotel Atlantik an der Galopprennbahn Bremen, Bremen – Vahr 2007: ALDI am Landhaus Louisenthal, Bremen – Horn-Lehe, Leher Heerstraße 107 2004: Hochschule für Künste Bremen im Speicher XI und Hafenmuseum, Überseestadt 2003: Kaufhaus Peek & Cloppenburg, Obernstraße (früher Bank- und Kaufhaus Obernstraße 2–12) und Langenstraße 3/5 (früher Bank für Handel und Gewerbe), Bremen-Mitte 2003: Tchibo Logistik GmbH in der alten Wertpapierbörse, Bremen-Mitte 2003: Junges Theater in der Schwankhalle, Bremen-Neustadt, Buntentorsteinweg 112–120 2012: Wohnhaus Schürmann,Planung G. u. R. Schürmann, Stadtwerder bei der Wasserkunst, Bremen 2002: Kontorhaus am Markt, Bremen-Mitte 2001: Börsennebengebäude Bremen-Mitte, Aufstockung 2001: Reihenhäuser in Bremen – BrokhuchtingArchitekturführer Bremen: 2000: Lichthaus – AG Wese, Büro und Restaurant, Bremen-Gröpelingen 2000: Bürogebäude Brebau, Bremen-Mitte, an der Schlachte 1997 Wohnungsbau Auf dem Kruge, Bremen – GröpelingenArchitekturführer Bremen: Cafe Sand an der Weser, Bremen – Neustadt 1997: Altenwohnanlage St. Pauli Stift, Bremen-Neustadt, Friedrich-Ebert-Straße 1993: Altenwohnungen Buntentorsteinweg 112, Bremen-Neustadt 1990: Kraftwerk Bremen-Hastedt Börsenhof, Modernisierungen, Bremen-Mitte Lidl, Bremerhaven 1990: Hauptverwaltung Stadtwerke Bremen in Findorff 1990: Wohnhaus auf dem Teerhof, Bremen
Schriften Bremerhavens Neue Mitte am Wasser, Beitrag für den b.zb Wir brauchen eine bessere Stadtgestaltung. In: Der Architekt 4/1984 Positionen zur Entwurfslehre. In: Hoch 1, Fachbereich Architektur, Universität Hannover (Hrsg.) Lebensqualität in Siedlungsbereichen – Bedeutung der Sozialstrukturen zur Sicherung der Daseinsgrundlagen im Ruhrgebiet, mit Roland Günter. In: Erhaltung von Arbeitersiedlungen, Gelsenkirchen 1976. Stadtgestaltung in Bremen. Neuer Regionalismus. In: Stadt. 30, 1983 Der Bundeswettbewerb 1978: Stadtgestalt und Denkmalschutz im Städtebau, das Beispiel Bremen-Ostertor-Remberti. Institut für Städtebau der Deutsche. Akademie für Städtebau und Landesplanung, Berlin 1980
Preise und Auszeichnungen 1990: BDA-Preis Bremen für Industriebau HKW Hastedt, Bremen 1994: BDA-Preis Bremen für Altenwohnanlage (Städtische Galerie) 1995: Architekturpreis Sachsen; Anerkennung für Kraftwerk Leipzig 1997: BDA-Preis Niedersachsen, Anerkennung für Busbahnhof/Servicehaus Delmenhorst 2002: BDA-Preis Bremen, Anerkennung für Kontorhaus am Mark 2003: ICSC Award und MIPEM-Award Cannes für Altmarkgalerie Dresden 2004: Bauherrenpreis BDA Bremen; St. Pauli Stift 2010: Staatspreis für Denkmalpflege für Bremen Hochschule der Künste im Speicher XI und Hafenmuseum 2012: Bauherrenpreis Bremen für Haus Wasserkunst, Bremen 2013: Brick Award International; Wohnhaus Wasserkunst Bremen 2014: BDA-Preis (Anerkennung) und Fritz-Höger-Preis für Backstein-Architektur; Wohnhaus Wasserkunst Bremen
Mitgliedschaften Architektenkammer in Bremen und Niedersachsen Wissenschaftlicher Beirat des Bremer Zentrum für Baukultur b.zb Bund Deutscher Architekten (BDA)
Weblinks as2architektur bremen
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Bremen) Kategorie:Hochschullehrer (Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover) Kategorie:Person (RWTH Aachen) Kategorie:Person (Mitte, Bremen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Mann