Der Chräbsbach (auch Krebsbach; veraltet: Reichenbach)Bern: Schloss Reichenbach – Le château de Reichenbach, Zollikofen ist ein Bach im Schweizer Kanton Bern. Er ist ein gut acht Kilometer langer und rechter Zufluss der Aare.

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Der Chräbsbach entspringt auf im Bösmattmoos in Meikirch in der offenen Flur.

Er fliesst zunächst durch Felder und Wiesen in ostnordöstlicher Richtung, schlägt am Nordrand eines kleinen Waldes einen Bogen und läuft dann ostsüdostwärts auf dem Gebiet der Gemeinde Wohlen bei Bern südlich an dem Dorf Weissenstein vorbei. Südlich von Schützenrain fliesst ihm von links der Chalchofebach zu.

Der Chräbsbach zieht nun südostwärts an Ortschwaben vorbei, fliesst dann in Richtung Ostnordosten durch Grünland und passiert danach das zu Kirchlindach gehörende Niederlindach. Etwas bachabwärts wird er auf seiner linken Seite vom Oberlindachbach gespeist.

Er läuft nun am Südostrand von Zollikofen entlang, biegt dann scharf nach Süden ab und mündet schliesslich östlich von Reichenbach auf einer Höhe von von rechts in die Aare.

Sein 8,2 km langer Lauf endet ungefähr 131 Höhenmeter unterhalb seiner Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von 16 ‰.

Einzugsgebiet Das 21,37 km² grosse Einzugsgebiet des Chräbsbachs liegt im westlichen Mittelland und wird über die Aare und den Rhein zur Nordsee entwässert.

Es besteht zu 22,2 % aus bestockter Fläche, zu 68,5 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 8,9 % aus Siedlungsfläche, zu 0,3 % aus Gewässerfläche und zu 0,1 % aus unproduktiven Flächen.

Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt , die minimale Höhe liegt bei und die maximale Höhe bei

Zuflüsse Chalchofebach (links), 1,5 km Oberlindachbach (links), 4,8 km, 3,63 km², 70 l/s

Hydrologie An der Mündung des Chräbsbachs in die Aare beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 440 l/s. Sein Abflussregimetyp ist pluvial inférieurMartin Pfaundler, Rolf Weingartner, Robert Diezig: «Versteckt hinter den Mittelwerten» – die Variabilität des Abflussregimes. In: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung. 50. Jg., Nr. 3, Juni 2006, S. 116–123, hier S. 119 (PDF; 3,2 MB)., und seine AbflussvariabilitätDie Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert. beträgt 25.

Der modellierte monatliche mittlere Abfluss (MQ) des Chräbsbachs in l/s

mini|Chräbsbach als Taufname von BLS RABe 525

Daten Die Dotierwassermenge liegt bei 91 Litern pro Sekunde.Gewässerpegel mit Dotierwassermenge des Chräbsbachs.

Literatur Abschnitt: Der Chräbsbach. S. 175 ff.

Weblinks

Foto des Fliessabschnitts in Zollikofen

Einzelnachweise

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