mini|Angolanisch-namibischer Grenzverlauf mini|Die Grenze zwischen Angola (grün) und Namibia (orange) Die Grenze zwischen der Republik Angola und der Republik Namibia ist 1427 Kilometer Abgerufen am 6. September 2018. lang und verläuft in einem zusammenhängenden Abschnitt von im Osten bis im Westen.

Grenzverlauf Vom Atlantik im Westen bildet der Kunene die natürliche Grenze zwischen Angola und Namibia bis zu den Ruacanafällen. Östlich hiervon entspricht der Grenzverlauf zunächst einer geraden Linie nach Osten bis zum Okavango, er folgt von dort dem Fluss weiter nach Osten, in etwa bis zu den Ortschaften Mucusso (Angola) und Mukwe (Namibia). Weiter ost-nordostwärts verläuft die Grenze entsprechend dem Artikel III des Vertrages zwischen dem Deutschen Reich und dem Vereinigten Königreich über die Kolonien und Helgoland vom 1. Juli 1890, entlang einer gerade Linie, die die nördliche Begrenzung des namibischen Caprivizipfels bildet, bis zum Sambesi.

Grenzübergänge

Angola und Namibia haben auf ihrer gemeinsamen Grenze acht (Stand 2018) Grenzübergänge. Zwei weitere sind (Stand 2014) geplant.

Zeitzonengrenze Die Grenze zwischen Angola und Namibia bildet auch eine Zeitzonengrenze (Angola: UTC+1, Namibia UTC+2). Dies ist insofern ungewöhnlich, weil Zeitzonen üblicherweise eher an den Meridianen (in Nord-Süd-Richtung) ausgerichtet sind, die Grenze zwischen Angola und Namibia hingegen in West-Ost-Richtung verläuft. Die Zeitzone Namibias wurde mehrfach angepasst (Gesetzliche Zeit in Namibia).

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Einzelnachweise

Angola und Namibia