mini|Alexander von Geiger Alexander Freiherr von Geiger (französisch: Alexandre de Geiger; * 23. August 1808 auf Schloss Schwarzenberg (Scheinfeld); † 13. April 1891 in Paris) war ein deutsch-französischer Industrieller und französischer Politiker.

Leben Alexander von Geiger studierte nach dem Gymnasialabschluss 1826 am (heutigen) Wilhelmsgymnasium MünchenMax Leitschuh: Die Matrikeln der Oberklassen des Wilhelmsgymnasiums in München, 4 Bde., München 1970–1976; Bd. 3, S. 271. an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er im Corps Isaria aktiv und 1827 recipiert wurde,Kösener Corpslisten 1960, 109, 172. und an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo er 1828 im Corps Rhenania aktiv wurde.Kösener Korpslisten 1910, 119, 307. 1835 heiratete er Pauline Utzschneider, Tochter des Saargemünder Fayencefabrikanten Paul Utzschneider. Durch die Heirat wurde er Besitzer der Saargemünder Fayencefabrik. Zudem war er Bergwerksbesitzer.

Im Zweiten Kaiserreich war er von 1852 bis 1868 für das Département Moselle Mitglied der Gesetzgebenden Körperschaft. Von 1868 bis 1870 gehörte er dem Senat an. Nach der Annexikon Elsass-Lothringens durch das Deutsche Reich optierte er für die französische Staatsbürgerschaft und übersiedelte nach Paris. Die Leitung der Werke in Saargemünd übertrug er seinem Sohn Paul de Geiger.

Literatur Alexandre de Geiger, in: Adolphe Robert, Gaston Cougny: Dictionnaire des parlementaires français, Herausgeber: Edgar Bourloton, 1889–1891.

Einzelnachweise

Kategorie:Industrieller Kategorie:Freiherr Kategorie:Abgeordneter (Frankreich) Kategorie:Senator (Frankreich) Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1808 Kategorie:Gestorben 1891 Kategorie:Mann