Die Lauchhalde ist ein mit Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen vom 14. März 1991 ausgewiesenes Natur- und Landschaftsschutzgebiet in Hechingen im Zollernalbkreis.

Lage Das Naturschutzgebiet befindet sich im Naturraum Südwestliches Albvorland. Es liegt nordöstlich des Hechinger Stadtteils Stein am Hang des Starzeltales. Das Gebiet wird durch die Landesstraße 410 in zwei Teilgebiete getrennt. Das zugehörige dienende Landschaftsschutzgebiet befindet sich unmittelbar südlich des Naturschutzgebiets.

Schutzzweck Laut Verordnung ist der wesentliche Schutzzweck die Erhaltung eines vielfältig strukturierten Landschaftsteiles des unteren Starzeltales mit der daran gebundenen extensiven Weidenutzung als Lebensraum für gefährdete und geschützte Tier- und Pflanzenarten sowie die Bewahrung nachstehender ökologischer Räume als kulturhistorische Relikte. Von besonderer ökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung sind hierbei die extensiv genutzten Weideflächen, die Magerrasen, die Gebüschsukzessionen und die Gehölzstreifen.

Flora und Fauna Stellvertretend für die floristischen Besonderheiten seien das Fleischfarbene Knabenkraut, die Silberdistel und die Karthäusernelke genannt. Die faunistische Bedeutung des Gebietes wird durch das Vorkommen der Mauereidechse und der Gemeinen Heideschnecke verdeutlicht.

Zusammenhängende Schutzgebiete Direkt anschließend an die Lauchhalde befindet sich das Naturschutzgebiet Winterhalde. Das Gebiet ist Teil des FFH-Gebiets Rammert.

Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg Liste der Naturschutzgebiete im Zollernalbkreis Liste der Landschaftsschutzgebiete im Zollernalbkreis

Literatur Regierungspräsidium Tübingen (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Tübingen. Thorbecke, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-7995-5175-5.

Weblinks

Karte des Schutzgebiets im Daten- und Kartendienst der LUBW

Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Naturschutzgebiet im Zollernalbkreis Kategorie:Schutzgebiet in Hechingen Kategorie:Schutzgebietsgründung 1991