mini|hochkant=1.4|Emmelshausen im Hunsrück mini|hochkant=1.4|Das Mittelrheintal bei Oberwesel

Die Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein entstand zum 1. Januar 2020 aus der freiwilligen Fusion der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinden Emmelshausen und St. Goar-Oberwesel im Rhein-Hunsrück-Kreis. Verwaltungssitz ist die Stadt Emmelshausen, ein weiterer Verwaltungssitz ist in der Stadt Oberwesel. Insgesamt 33 Ortsgemeinden gehören zu der neuen Verbandsgemeinde, darunter die drei Städte Emmelshausen, Oberwesel und St. Goar.

Geografie Das Gebiet der Verbandsgemeinde liegt im nordöstlichen Hunsrück und am westlichen Mittelrhein.

Verbandsangehörige Gemeinden Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner Badenhard 3,00 Beulich 13,28 Bickenbach 6,39 Birkheim 2,30 Damscheid 15,10 Dörth 5,15 Emmelshausen, Stadt 7,91 Gondershausen 13,45 Halsenbach 10,04 Hausbay 3,24 Hungenroth 6,02 Karbach 4,98 Kratzenburg 7,15 Laudert 6,17 Leiningen 5,75 Lingerhahn 6,01 Maisborn 1,47 Mermuth 4,92 Morshausen 7,56 Mühlpfad 1,39 Ney 5,60 Niederburg 6,78 Niedert 2,21 Norath 3,30 Oberwesel, Stadt 18,08 Perscheid 18,51 Pfalzfeld 5,27 Sankt Goar, Stadt 22,93 Schwall 1,77 Thörlingen 2,24 Urbar 3,55 Utzenhain 4,47 Wiebelsheim 7,32 Verbandsgemeinde insgesamt (Einwohner am )

Einwohnerentwicklung

Politik Verbandsgemeinderat Der Verbandsgemeinderat Hunsrück-Mittelrhein besteht aus 36 gewählten ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, vorab zur Neugliederung, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat: Wahl SPD CDU GRÜNE FDP LINKE FWG Gesamt 2024 6 16 4 2 – 8 36 Sitze 2019 7 16 4 3 1 5 36 SitzeWahlband Kommunalwahlen 2019 - Verbandsgemeindeebene (wahlen.rlp.de) FWG = Freie Wählergruppe Hunsrück-Mittelrhein e. V

Bürgermeister Peter Unkel (parteilos), zuvor Bürgermeister der Verbandsgemeinde Emmelshausen, wurde am 1. Januar 2020 der erste hauptamtliche Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 89,54 % für dieses Amt gewählt worden.Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Verbandsgemeinden auf wahlen.rlp.de

Wappen Blasonierung: „Gespalten, vorne durch silbernen Wellenbalken geteilt von Rot über Grün, in Rot eine silberne Burg aus einem mittigen hohen Turm und zwei niedrigeren flankierenden Türmen, die durch eine Wehrmauer verbunden sind, in Grün eine silberne Weintraube, hinten Silber, geteilt durch grünen Wellenschnitt, darüber ein Laub- und zwei flankierende Nadelbäume im Dreipass (1:2), darunter ein rotes Kreuz, Schildbord gespalten von Silber und Grün.“Wappen der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein (Internet Archive)Wappenbeschreibung und Wappenbegründung

Wappenbegründung: Das Wappen nimmt Bezug oben rechts auf die einmalige Burgenlandschaft im Welterbe Oberes Mittelrheintal mit Rheinstrom, oben links auf die typische Hügellandschaft des Hunsrücks, unten rechts auf den traditionellen Weinanbau am Mittelrhein und unten links zum Kurfürstentum Trier.

Weblinks

Offizieller Internetauftritt der Verbandsgemeinde

Einzelnachweise

Hunsruck Mittelrhein Kategorie:Rhein-Hunsrück-Kreis HunsruckMittelrhein