mini|rechts|Augustin Kardinal Bea (1881–1968), Namensgeber des Preises Der Augustin-Bea-Preis ist ein nach Kardinal Augustin Bea benannter Preis, der von der Internationalen Stiftung Humanum mit Sitz in Lugano verliehen wird. Der Preis ist mit 27.000 Euro dotiert.

Geschichte Der Augustin-Bea-Preis fördert Personen, Institutionen und Projekte, die im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils tätig sind und sich für Frieden und Fortschritt der Gesellschaft engagieren. Er wird seit 1969 in unregelmäßigen Zeitabständen verliehen. Kardinal Bea, der 1968 verstorbene Namensgeber des Preises, hatte selbst am Konzil teilgenommen und gilt heute als maßgeblicher Vordenker der Ökumene. Zudem hatte er das Protektorat über die verleihende Internationale Stiftung Humanum inne.

Bisherige Preisträger Joseph Kardinal Frings, Erzbischof von Köln Misereor 1975 Willem Adolf Visser ’t Hooft 1980: Johannes Messner 1989: Joseph Kardinal Ratzinger, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, von 2005 bis 2013 als Benedikt XVI. Papst 2001: Karoline Mayer, Steyler Missionsschwester 2003: Johannes Dyba († 2000), Erzbischof von Fulda 2005: Hans Urs von Balthasar (postum, anlässlich seines 100. Geburtstages) 2009: Paul Kirchhof, deutscher Verfassungs- und Steuerrechtler, Richter des Bundesverfassungsgerichts a. D. 2010: Stanisław Kardinal Dziwisz, Erzbischof von Krakau Kardinal Dziwisz erhält Augustin-Bea-Preis 2011: Anton Rauscher, ehemaliger Lehrstuhlinhaber an der Universität AugsburgS. 12 2016: Joachim Kardinal Meisner, ehemaliger Erzbischof von Köln 2019: Klaus Berger, pensionierter Professor für Neutestamentliche Theologie an der Universität Heidelberg 2021: Hanna-Barbara Gerl-FalkovitzReligionsphilosophin Gerl-Falkovitz erhält Augustin-Bea-Preis, kathpress.at, 8. April 2021, abgerufen am 12. April 2021. 2023: Martin Mosebach, deutscher Schriftstellerhttps://www.die-tagespost.de/kultur/feuilleton/martin-mosebach-erhaelt-augustin-bea-preis-art-234937

Einzelnachweise

Kategorie:Auszeichnung (römisch-katholisch) Kategorie:Erstverleihung 1969