mini|250px|Kapelle St. Katharina mit Trettachspitze und Mädelegabel im Oktober 2013 mini|250px|Gasthof Einödsbach vom südöstlich liegenden Hang im Juli 2017 Einödsbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Oberstdorf im schwäbischen Landkreis Oberallgäu in Bayern.
Namensherkunft Namengebend dürfte ursprünglich die Alpe Einödsberg sein, die 1439 als alpp Ainatsberg erstmals beurkundet wurdeThaddäus Steiner: Allgäuer Alpnamen. Lindenberg: Kunstverlag Josef Fink, 1. Auflage, 2010 - ISBN 978-3-89870-579-0, S. 71.. Heute trägt ein hoher Nebengipfel der Trettachspitze, der im Bereich der Hinteren Einödsbergalpe liegt, den Namen EinödsbergBayernAtlas - Topographische Karte - Kartenausschnitt mit Einödsberg, aufgerufen am 4. Februar 2026..
Geografie Der Weiler liegt am Ende des Stillachtals auf Höhe und besteht aus drei Häusern sowie der Kapelle St. Katharina aus dem 17. Jahrhundert. Von Einödsbach zweigt nach Südwesten das Rappenalptal ab, nach Osten geht es durch das Bacherloch zum Waltenbergerhaus.
Geschichte Eine Besiedlung ist für das Jahr 1613 sicher nachweisbar. Heute ist nur noch das ganzjährig bewirtschaftete Gasthaus mit Beherbergungsmöglichkeiten bewohnt. Damit ist Einödsbach der südlichste ständig bewohnte Ort Deutschlands. Die Entfernung nach Oberstdorf beträgt circa zwölf Kilometer. Der Grenzstein 147, der südlichste Punkt Deutschlands, liegt 8,3 Kilometer südwestlich von Einödsbach.
Die Volkszählung vom 25. Mai 1987 weist für Einödsbach zehn Einwohner in zwei Wohngebäuden mit jeweils einer Wohnung nach. Damit wird Einödsbach nicht mehr als Weiler (mindestens drei Wohngebäude), sondern als Einzelsiedlung klassifiziert.
Baudenkmäler Siehe: Liste der Baudenkmäler in Einödsbach
Weblinks
Einödsbach im Oberstdorf-Lexikon
Einzelnachweise
Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Oberallgäu Kategorie:Geographie (Oberstdorf) Kategorie:Allgäuer Alpen Kategorie:Ort in Oberschwaben