mini|Burgruine 1905 mini|Burgmauern mit Resten der gotischen Backsteinverblendung Die Burg Krewa, auch Burg Krewo, ist eine Ruinenstätte bei dem gleichnamigen Dorf Krewa in Belarus.

Zur Zeit des Großfürstentums Litauen war die Burg eine der wichtigsten Residenzen der litauischen Großfürsten. Als Gründer wird Algirdas angenommen, der von 1296 bis 1377 lebte.

1385 wurde auf der Burg die Union von Krewo besiegelt, die Personalunion des Großfürstentums Litauen mit dem Königreich Polen.

Seit 1391 war die Burg Sitz eines Starosten.

Zwischen 1503 und 1506 wurde sie von Tataren zerstört.

Im 19. Jahrhundert wurde innerhalb der Burgmauern ein hölzernes Rathaus für Krewa errichtet, das seit 1559 Stadt nach Magdeburger Recht war.

Im Ersten Weltkrieg wurde um die immer noch strategisch nutzbaren Befestigungsanlagen gekämpft. Dabei ging einiges der mittelalterlichen Backsteinarchitektur verloren.

Weblinks

Крэўскі замак (Krauski zamak) – Internetseite des heutigen Trägers Touristische Darstellung auf Englisch bei Vedaj.by Krewo im Słownik geograficzny Królestwa Polskiego („Geografisches Lexikon des Königreichs Polen“). Bd. IV von 1902, S. 666 rechts unten Krewo im Słownik geograficzny Królestwa Polskiego („Geografisches Lexikon des Königreichs Polen“). Bd. XV von 1914, S. 185 links

Kategorie:Ruine in Belarus Kategorie:Bauwerk in der Hrodsenskaja Woblasz Kategorie:Gotischer Backsteinbau in Belarus Kategorie:Zerstört im 16. Jahrhundert Kategorie:Erbaut im 14. Jahrhundert Kategorie:Burgruine Krewa Krewa