Die Galerie Weißes Haus war eine Galerie für Video- und Medienkunst von Thomas Wegner in Hamburg. Sie war die erste kommerzielle Kunstgalerie in diesem Gebiet in Deutschland.Elke von Radziewsky: Kunst ist Lebensstil, Zeit Online vom 2. Juni 1989, abgerufen am 14. August 2018. Die Galerie arbeitete mit Künstlern wie Nam June Paik, James Turrell, Marie-Jo Lafontaine, Fabrizio Plessi und Thorbjørn Lausten.
Geschichte Die Galerie wurde 1989 in Wegners Privatwohnsitz, einer Jugendstilvilla an der Alster namens das Weiße Haus, gegründet und hatte bis 1990 jeden Donnerstag für Besucher geöffnet. 1991 zog sie in die Admiralitätstraße 71 auf der Fleetinsel, wo Anfang der 90er Jahre eine Galeriegemeinschaft für zeitgenössische Kunst entstand, und wurde in Weißer Raum umbenannt.
Thomas Wegner beschäftigte sich schon in jungen Jahren mit Medienkunst, er selbst inszenierte Konzerte im alten Elbtunnel, in den Botanischen Gärten und dem Planetarium im Hamburger Stadtpark. Nach dem Verkauf seiner Kette für Unterhaltungselektronik konzentrierte er sich vollständig auf die Zusammenarbeit mit Künstlern und die Organisation von Ausstellungen und Medienkunstevents.
Ausstellungen Weißes Haus 1989: Nam June Paik 7. September – 2. November 1989: Stephan von Huene 23. November 1989 – 15. Februar 1990: Marie-Jo Lafontaine 22. Februar – 10. Mai 1990: Thorbjørn Lausten 10. Mai – 28. Juni 1990: Klaus vom Bruch
Weißer Raum 14. Februar – 27. April 1991: Ingo Günther, „Shaheed“ 6. September – 30. November 1991: Fabrizio Plessi, „La Stanza del Mare“ 3. April – 27. Juni 1992: Bernhard Leitner 25. September – 28. Dezember 1992: James Turrell 4. September – 31. November 1994: Fabrizio Plessi, „Paris Paris“ 4. Februar – 29. April 1995: Ulrike Rosenbach 2. Mai – 30. Juni 1995: Giovanni Albanese, „Extracomunitariextra“ 1995: Yvonne Goulbier
Einzelnachweise
Kategorie:Galerie in Hamburg Kategorie:Medienkunst Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Hamburg) Kategorie:Galerie (Zeitgenössische Kunst) Kategorie:Unternehmensgründung 1989 Kategorie:Aufgelöst 1995