Sámsonháza ( Šamšon) ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Salgótarján im Komitat Nógrád. Ungefähr 34 Prozent der Bewohner zählen zur Volksgruppe der Slowaken und 11 Prozent zur Volksgruppe der Roma.
Geografische Lage Sámsonháza liegt vierzehn Kilometer südwestlich des Komitatssitzes und der Kreisstadt Salgótarján, ungefähr sieben Kilometer nördlich der Stadt Pásztó, an dem Fluss Kis-Zagyva. Nachbargemeinden sind Nagybárkány, Márkháza, Tar und Mátraverebély.
Geschichte Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde 151 Häuser und 675 Einwohner auf einer Fläche von 1783 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Fülek im Komitat Nógrád.
Söhne und Töchter der Gemeinde Lajos Haan (1818–1891), Geistlicher und Historiograph Júlia Kukely (1953–2017), Opernsängerin
Sehenswürdigkeiten Evangelische Kirche, erbaut um 1870 Geologischer Lehrpfad (Geológiai tanösvény) Heldendenkmal (Hősi emlékmű), in Erinnerung an die Opfer der Ungarischen Revolution 1848/1849 sowie des Ersten und Zweiten Weltkriegs Lajos-Kossuth-Büste, erschaffen von Sándor Erdei Reliefskulptur Szűz Mária megkoronázása, erschaffen von Gábor Varga Reste der Burgruine Fejérkő vára, nördlich des Ortes gelegen Slowakisches Heimatmuseum (Szlovák tájház)
Verkehr Durch Sámsonháza verläuft die Nebenstraße Nr. 21135. Es bestehen Busverbindungen nach Pasztó und Salgótarján. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich vier Kilometer südlich in Tar.
Literatur
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Ort im Komitat Nógrád