Rüdeheck (dänisch Rydeled) ist ein Ortsteil, der zur Gemeinde Glücksburg gehört., abgerufen am: 7. März 2020

Lage Rüdeheck ist vollständig mit Rüde verwachsen, das zu Munkbrarup gehört.Niederschrift über eine Sitzung der Gemeindevertretung Munkbrarupam Montag, den 27. August 2007 um 19.30 Uhr im Landgasthaus Munk’s in Munkbrarup, S. 4, abgerufen am: 7. März 2020 Ungefähr ein Kilometer entfernt liegt der Ortsrand des eigentlichen Glücksburgs. Nördlich von Rüdheck liegt der Bremsberg. Rüdeheck liegt im Übrigen direkt am Rüder See, der ab 1210 von Mönchen des Zisterzienserklosters Rüde aufgestaut wurde. Die inmitten des Sees gelegene „Schokoladeninsel“ liegt wenige hundert Meter von Rüdheck entfernt ().

Geschichte Wie alt Rüdheck ist, ist unklar. Der Name „Rüde“ bezieht sich offensichtlich auf den benachbarten Ortsnamen. Das Wort „Heck“ könnte möglicherweise aus folgenden Umständen resultieren.Vgl. auch: Blocksberg (Flensburg) Zum Ende des 16. Jahrhunderts ließ Herzog Johann der Jüngere das unweit gelegene Schloss Glücksburg errichten. Er ließ darüber hinaus um das Kirchspiel Munkbrarup, das sich in seinem Besitz befand, offenbar einen Wildzaun (niederdeutsch: Heck) bauen.Wolfgang Lindow: Plattdeutsch-hochdeutsches Wörterbuch. 5. Auflage. 1998, Eintrag: HeckFlensburger Straßennamen. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005, ISBN 3-925856-50-1, Artikel: Geschlossenheck Im Dänischen bezeichnet -led eine Öffnung bzw. Pforte in einer Umzäunung.Den danske ordbog Erstmals dokumentiert ist der Ortsname 1772.Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 556Anders Bjerrum, Kristian Hald und Peter Jørgensen: Sydslesvigs stednavne, Band 7, 1979, S. 69Weitere Belege des Ortsnamens aus dem 19. Jahrhundert: Places and surnames appearing. Rüdeheck und Ahnenforschung. Nachkommen von Philip Jacobsen, jeweils abgerufen am: 7. März 2020 Auf einer Karte der Preußischen Landesaufnahme um 1879 war Rüdeheck verzeichnet.Preußische Landesaufnahme 1879, abgerufen am: 7. März 2020

Die Bebauung Rüdehecks wuchs im 20. Jahrhundert offenbar erheblich.Flensburger Tageblatt: Wo Glücksburg wächst : „Lauter glückliche Bürger“ im Neubaugebiet, vom: 14. Juli 2017; abgerufen am: 7. März 2020 Die bekannteste Einwohnerin Rüdehecks war übrigens Beate Uhse. Sie lebte dort wohl in den 1970er Jahren.Flensburger Tageblatt: Zum 100. Geburtstag: Geschäftsfrau und Mutter Beate Uhse: Flensburgs ungeliebte Stieftochter, vom: 25. Oktober 2019; abgerufen am: 7. März 2020 2012 lebten in Rüdeheck 41 Einwohner.Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012, Verzeichnis der Orte N-Z, S. 1186, abgerufen am: 7. März 2020

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Glücksburg (Ostsee)) Kategorie:Ort im Kreis Schleswig-Flensburg Kategorie:Ort in Südschleswig