Eduard Staniek, auch Eduard Staněk (* 12. Oktober 1859 in Lispitz, Südmähren, Kaisertum Österreich; † 25. August 1914 in Frankfurt am Main, Deutsches Kaiserreich) war ein deutscher Medailleur, Bildhauer und dekorativer Designer.

Leben Staniek studierte von 1882 und 1887 an der Akademie der bildenden Künste Wien. Von 1889 bis 1892 war er Schüler der Bildhauer Edmund von HellmerStaněk, Eduard, 1859-1914. In: Kalendárium. Znojemský týden: Noviny pro znojemský region. 2009, Roč  9, Nr. 35, S. 11. Zitiert in: Stadtbibliothek Znojmo, Katalog Clavius. und Stefan Schwartz.Staniek, Eduard. In: Max Martersteig: Jahrbuch der bildenden Kunst. Deutsche Jahrbuchgesellschaft, Berlin 1903, S. 249.

Neben seiner Tätigkeit als Medailleur, Bildhauer und Designer arbeitete er zudem als Schnitzer.Staniek, Eduard. In: Emmanuel Bénézit: Dictionary of Artists. ISBN 978-0-19-977378-7, 2006, Band 13, S. 158. doi:10.1093/benz/9780199773787.article.B00174313 Als Ziseleur wirkte er zusammen mit den Bildhauern Ferdinand Luthmer und Friedrich Christoph Hausmann.Goldschmiedekunst, Band 29, 1908.Exponat 4488. In: Esplanade des Invalides, S. 360.

Er lehrte an der Kunstgewerbeschule Frankfurt,Otto Nicolaus Witt: Weltausstellung in Paris 1900. Amtlicher Katalog der Ausstellung des deutschen Reichs. Reichskommissariat, J.A. Stargardt, 1900, S. 360. wo er in der Ziselierklasse unter anderem den Medailleur Max Lewy (1885–1920) unterrichtete, der zeitweise auch sein Gehilfe war.Paul Joseph: Max Lewy und seine Arbeiten. In: Frankfurter Münzzeitung, 15. Jahrgang, Nummer 175, 1915, S. 455–464. Staniek war Mitglied in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft.Mitglieder der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft im Jahre 1899, als sich zum letzten Mal der Hauptvorstand in Wien befand. In: wladimir-aichelburg.at

Werke (Auswahl) Akt Quellen-Nymphe, Brunnenfigur,Artikel 492. In: Verzeichnis über Antiquitäten und Kunstsachen aus dem Nachlass der Architekten Herrn Stadtrat Wilhelm Hanau. Antike und moderne Möbel, Gemälde, Gobelins, Silber, Porzellan, Glas von 1917. Statuette aus Bronzeguss im Jugendstil, ausgeführt von Cosmas Leyrer, München, um 1900.Bronze „Quellen-Nymphe“: um 1900, Eduard Staniek, guter Zustand. In: Bares für Rares vom 31. Juli 2018. Silbergussmedaille der Stadt Frankfurt für den Bürgermeister von Höchst am Main (1899 bis 1911) Viktor Palleske, 1911.Frankfurt, Stadt. Silbergussmedaille (aus zwei Teilen zusammengefügt), 1911 von Eduard Staniek. In: coinarchives.com Silberne Prämienmedaille Bienenkorb auf einem Sockel mit Hamburger Wappen des „Vereins zum Wohl der Dienenden Klasse“ von 1907, für 25 Jahre Treue Dienste.Silberne Prämienmedaille des Vereins zum Wohl der Dienenden Klasse für 25 Jahre Treue Dienste, von 1907. In: sixbid.com Plakette Moriz Benedikt, JugendstilPlakette: Moriz Benedikt. Staniek, Eduard; Deltich & Staniek., zwischen 1886 und 1906. In: Europeana, Datengeber: Museum für angewandte Kunst (Wien)

Literatur

Joachim Busse: Internationales Handbuch aller Maler und Bildhauer des 19. Jahrhunderts. Busse-Verzeichnis. Busse Kunst Dokumentation, Wiesbaden 1977, ISBN 3-9800062-0-4, S. 1189.

Weblinks

Datenblatt Staněk Eduard, Staniek také. In: abART

Einzelnachweise

Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Medailleur Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Hochschule für Bildende Künste Frankfurt am Main) Kategorie:Künstler des Jugendstils Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1859 Kategorie:Gestorben 1914 Kategorie:Mann