Schrabatz gehörte zur Gemeinde Tausendblum, die 1972 an Neulengbach angeschlossen wurde und war bis 2019 eine Ortschaft in der Stadtgemeinde Neulengbach in Niederösterreich. Um 1820 bestand Schrabatz aus vier Bauernhöfen, um 1870 aus fünf (Schrabatzstraße 11–14).
Geografie Die Rotte liegt westlich von Neulengbach auf dem Nordhang einer Anhöhe zwischen dem Dambach und dem Seebach und bildet heute ein zusammenhängendes Wohngebiet mit Schönfeld. Auf diesem flachen Höhenrücken hat vielfach eine starke Verwischung des Untergrundes durch Flyschlehm stattgefunden. So wurde in einer kleinen Sandgrube unterhalb von Schrabatz, westlich von Laa an der Tulln, über gelbem Melker Sand eine Bedeckung von 80 cm rotem Flyschlehm beobachtet.Gustav Götzinger, Hermann Vetters: Der Alpenrand zwischen Neulengbach und Kogl – seine Abhängigkeit vom Untergrund in Gesteinsausbildung und Gebirgsbau PDF
Etymologie Urkundlich erwähnt 1438 als Strayparz, 1446 Schrotparz, 1515/25 Schraipacz, 1555 Schraitparz, 1591 Schrapatz. Als ursprüngliche Bedeutung ist ausgedehnter Hügel anzunehmen.Elisabeth Schuster: Die Etymologie der niederösterreichischen Ortsnamen, Teil 3, 1994
Geschichte Laut Adressbuch von Österreich war im Jahr 1938 in Schrabatz eine Hebamme ansässig.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 445
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Wienerwald Kategorie:Geographie (Neulengbach) Kategorie:Ort im Bezirk St. Pölten