Johannes war Titularbischof „Maieriensis“ und 1388 als Weihbischof im Bistum Cammin tätig.

Er war Dominikaner. Auf welches Titularbistum sich die Bezeichnung „Maieriensis“ bezieht, ist ungeklärt. Der Kirchenhistoriker Konrad Eubel (1913) bezieht die Bezeichnung „Maieriensis“ oder „Mayeriensis“ auf die Stadt Chersones auf der Krim.Konrad Eubel: Hierarchia catholica. Band 1. 2. Auflage 1913, S. 322 (Online). Da er hierfür keine Begründung gibt und daneben ein Titularbistum „Chersonensis“ aufführt,Konrad Eubel: Hierarchia catholica. Band 1. 2. Auflage 1913, S. 184 (Online). kann diese Identifizierung nicht als gesichert angesehen werden.Erläuterung einer Urkunde eines anderen Bischofs auf der Website des Sächsischen Staatsarchivs.

Im Jahre 1388 wirkte Bischof Johannes als Weihbischof im Bistum Cammin für den Diözesanbischof Johannes Brunonis: Er weihte 1388 die Augustinerkirche in Königsberg Nm. mit sechs Altären ein. Das Siegel von Bischof Johannes an der diesbezüglichen Urkunde zeigt in der oberen Hälfte eine nackte Figur (Schmerzensmann?) und in der unteren Hälfte den anbetenden Bischof. Die undeutlich ausgeprägte Umschrift lautet ergänzt: „sigillum Johannis, dei gratia episcopi Maieriensis ecclesie“.

Siehe auch Liste der Weihbischöfe in Cammin

Literatur Hans Bütow: Zu den Kamminer Weihbischöfen. In: Monatsblätter der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde. 1938, S. 117.

Fußnoten

Kategorie:Dominikanerbruder Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (14. Jahrhundert) Kategorie:Titularbischof Kategorie:Weihbischof in Cammin Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 14. oder 15. Jahrhundert Kategorie:Mann