Die Hans-Oeschger-Medaille ist ein in der Regel jährlich verliehener Preis in Geowissenschaften der European Geosciences Union (EGU).

Die Auszeichnung wurde 2002 durch die European Geophysical Society (EGS) eingeführt. Nach deren Fusion mit der European Union of Geosciences (EUG) im Jahre 2003 wird die Verleihung seither durch die daraus hervorgegangene EGU in der Sparte „Klima: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ vorgenommen.

Die Medaille wird Wissenschaftlern für herausragende Leistungen in der Erforschung von Eis und/oder kurzfristigen klimatischen Veränderungen (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) verliehen.Aus der Website der EGU: Benannt ist sie nach dem Schweizer Physiker Hans Oeschger, einem Pionier der Klimaforschung, in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen.

Preisträger 2002: Philip D. Jones 2003: Sigfus Johnsen 2004: John Mitchell 2005: Laurent Labeyrie 2006: Bernhard Stauffer 2007: Raymond S. Bradley 2008: Dominique Raynaud 2009: Thomas Stocker 2010: Françoise Gasse 2011: Robert Delmas 2012: Michael Mann 2013: Miryam Bar-Matthews 2014: Sherilyn C. Fritz 2016: Paul A. Mayewski 2017: Denis-Didier Rousseau 2018: Hubertus Fischer 2019: Edward J. Brook 2020: Kim M. Cobb 2021: Sonia Seneviratne 2022: Douglas Smith 2023: Hugues Goosse 2024: Michael Sigl 2025: Heather Marie Stoll 2026: Friederike E. L. Otto

Weblinks Hans Oeschger Medal (mit einer Liste der Preisträger)

Einzelnachweise

Kategorie:Auszeichnung der European Geosciences Union Kategorie:Medaille Kategorie:Erstverleihung 2002