mini|Geo of Sclaites am Duncansby Head, Caithness
Als Geo werden auf den schottischen Shetland- und Orkneyinseln durch Küstenerosion entstandene kleinere lineare Buchten bezeichnet, die entlang einer Linie struktureller Schwächen verlaufen und durch steile Klippen vom übrigen Festland abgegrenzt sind. auf der Website des Oxford English Dictionary, abgerufen am 31. Juli 2018 (englisch) mini|links|hochkant=0.75|Küstenstrukturen engl. mini|Calder’s Geo - Shetland Geos können sich auch durch Dacheinsturz von engen Meereshöhlen bilden. Viele Geos haben einen Felsstrand an der Spitze, in der Regel mit viel Treibgut. Die eingeschränkte Breite vieler Geos spiegelt die Enge der geologischen Schwächungslinie wider, die ausgenutzt wird. Das Wort geht auf altnordisch gjá/gjó zurück und steht für eine Kluft oder ein kleines Tal.Glossary of Scandinavian origins of place names in Britain auf der Website des Ordnance Survey, abgerufen am 31. Juli 2018 (englisch) Auf beiden Inselgruppen sowie im Norden von Highland, insbesondere in Caithness, ist Geo auch als Namensbestandteil topographischer Objekte verbreitet.
Christies Hole auf Papa Stour ist ein spektakuläres Beispiel für ein Geo mit Tunneln und eingestürzten Abschnitten einer Höhle. An den exponierten Westküsten erodieren die Geos aktiv. Die jüngsten Steinschläge sind weit verbreitet, insbesondere in den inneren Teilen von Geos, was auf eine anhaltende Ausdehnung der Geoköpfe weist.
Weblinks Suchmöglichkeit nach topographischen Objekten im Gazetteer for Scotland der Universität Edinburgh (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Hydronym Kategorie:Geographie (Shetlandinseln) Kategorie:Geographie (Orkney) Kategorie:Geographie (Highland, Council Area) Kategorie:Regionale Toponomastik