Der Willibaldverlag ist ein Verlag im oberbayerischen Eichstätt. Er steht im Eigentum des katholischen Bistums Eichstätt.
Angebote
Der Willibaldverlag gibt die Kirchenzeitung im Bistum Eichstätt heraus. Diese hatte früher den Namen Willibaldsbote und ist im Volksmund auch noch als solcher bekannt.
Das Gesangbuch „Gotteslob“ von 1975 des Bistums Eichstätt und seine Auflagen wurde vom Willibaldverlag herausgegeben. Für das aktuelle Gotteslob hat der Regensburger Friedrich Pustet KG diese Aufgabe übernommen. Auch die beiden Bücher Maiandachten verlegt der Verlag für das Bistum.
Geschichte
Der Willibaldverlag wurde als Verlag Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt Gesellschaft mit beschränkter Haftung 1934 gegründet.
Im April 2012 wurde die Buchhandlung Brönner & Daentler als Dom- und Universitätsbuchhandlung St. Willibald GmbH übernommen. Drei Jahre zuvor war der Verlag insolvent und der Insolvenzverwalter löste die Buchhandlung heraus.
Aufgrund der finanziellen Krise des Bistums wurde 2023 zunächst beschlossen, den Verlag zu schließen und die gedruckte Kirchenzeitung einzustellen.Bistum Eichstätt trennt sich von Schulen und Kirchenzeitung, Süddeutsche Zeitung vom 16. März 2023; Zugriff am 15. August 2026 Später entschied sich das Bistum jedoch dazu, den Verlag zu erhalten. Dazu schloss er sich im Frühling 2024 einer Kooperation mehrerer Diözesen an. Die gedruckte Kirchenzeitung konnte somit fortgeführt werden.Kirchenzeitung: Eichstätt schließt sich Kooperation vieler Bistümer an, Bistum Eichstätt vom 14. Dezember 2023; Zugriff am 15. August 2026
Einzelnachweise
Kategorie:Verlag (Bayern) Kategorie:Unternehmen (Landkreis Eichstätt) Kategorie:Bildungseinrichtung des Bistums Eichstätt Kategorie:Organisation (Eichstätt) Kategorie:Unternehmensgründung 1934