Toma ist ein Ort auf der Gazelle-Halbinsel auf Neubritannien (deutsch vormals Neupommern) im Bismarck-Archipel, der heute zu Papua-Neuguinea zählt. Er befindet sich dreizehn Straßenkilometer landeinwärts von Kokopo (ehemals Herbertshöhe). Westlich befindet sich der Varzinberg.
Geschichte Am 1. Januar 1910 eröffnete das Gouvernement von Deutsch-Neuguinea ein Erholungsheim mit vier Zimmern für sechs Personen., in: Heinrich Schnee (Hrsg.): Deutsches Koloniallexikon. Band 1, Quelle & Meyer, Leipzig 1920, S. 574 f.Andreas Jüttemann: Eine kleine Medizingeschichte der Inseln Neumecklenburg und Neupommern in der Südsee 1884–1914, in: Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern. Ausg. 2/2021, 31. Jg., S. 73–76 (PDF, ca. 604 kB). Der Ort verfügte zudem über eine Polizeistation, eine Funkstation und einen Bismarckturm.https://www.bismarcktuerme.de/ebene4/uebers/neugui.html Am 6. August 1914 wurde der Gouverneurssitz Deutsch-Neuguineas von Rabaul nach Toma verlegt.https://www.pangloss.de/cms/index.php?page=papua-neuguinea Nach dem verlorenen Gefecht bei Bita Paka am 11. September 1914 zogen sich die letzten deutschen Verteidiger unter Gouverneur Eduard Haber nach Toma zurück. Nach einer kurzzeitigen Belagerung ab dem 14. September durch Truppen der australischen Marine- und Militärexpeditionsstreitmacht (Australian Naval and Military Expeditionary Force - AN&MEF) kapitulierten die Deutschen am 17. September 1914.Kevin Meade: Heroes before Gallipoli: Bita Paka and that One Day in September. Milton: John Wiley & Sons Australia. Milton. 2005. ISBN 1-74031-117-5. Somit endete der organisierte Widerstand der deutschen Kolonialmacht in der Kolonie.
Einzelnachweise
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