Carl Peter Eckhardt, Vorname auch in der Schreibweise Karl (* 26. September 1808 in Hanau;Vgl. Horst Heidermann: 1848/49: Die Revolution des Malers Kleinenbroich. Ein biographischer Beitrag zur stadtkölnischen Geschichte (= Publikationen des Kölnischen Stadtmuseums, Band 2). Verlag des Kölnischen Stadtmuseums, 1999, ISBN 3-927396-77-X, S. 165 † 20. März 1897 in DüsseldorfMuseum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016), „Civilstand der Stadt Düsseldorf. Gestorbene: Den 20. Peter Eckhardt, Maler, 90 J.“ In: Düsseldorfer Volksblatt, Ausgabe No. 78 vom 22. März 1897 (uni-duesseldorf.de)), war ein deutscher Porträt- und Genremaler der Düsseldorfer Schule.

Leben Eckhardt schrieb sich 1829 für das Fach Historienmalerei an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München ein.01519 Karl Peter Eckhardt, Matrikeleintrag an der Akademie der Bildenden Künste München Außerdem nahm er Privatunterricht bei dem Münchner Porträtmaler Joseph Anton Muxel (1786–1842). 1841 kam Eckhardt nach Düsseldorf und wohnte im „Rheinischen Hof“ in der Rheinstraße.„Im Rheinischen Hof (bei L. Hörner.) Eckhardt, Maler a. Hanau.“ In: Düsseldorfer Kreisblatt und Täglicher Anzeiger. Ausgabe N° 230 vom 25. August 1841 (uni-duesseldorf.de) Von April 1844BR 0004 Nr. 1559, 1844, Blatt 117V: Studienjahr 1844/45. 14. C. P. Eckhart, Hanau, 4. April 1844, 34 Jahre alt, Genremaler, In Abteilung Rheinland, BR 0004 (Regierung Düsseldorf Präsidialbüro), Nr. 1559 auf landesarchiv-nrw.de bis 1847 studierte er als schon vorgebildeter Genremaler an der Kunstakademie Düsseldorf. Im 1. Quartal 1845 war er abwesend. Ab 1846 besuchte er die Malklasse von Theodor Hildebrandt. Mit dem 4. Quartal 1847 verließ er die Akademie.Vgl. Eckhardt, Carl Philipp, Hanau. In: , Webseite im Portal archive.nrw.de (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen)

Eckhardt heiratete nacheinander die Töchter von Andreas Schmitz in Düsseldorf. Mit seiner ersten Frau Wilhelmine hatte er die Tochter Clara Eckhardt, welche 1876 großjährig war, als es um eine Lizitation der Häuser Bilker Straße 1 (Ecke Bilker und Benrather Straße, in dem er selber wohnte) und Benrather Straße 7 und 5 in der Carlstadt ging. Mit seiner zweiten Frau Cornelia (1824–1873)„Civilstand der Oberbürgermeisterei Düsseldorf, vom 27. August 1873. Gestorbene. Den 26. August: Cornelie Eckhardt geb. Schmitz, 49 J., Ehefr., Bilkerstr.“ In: Düsseldorfer Volksblatt. (No. 202) vom 29. August 1873 (uni-duesseldorf.de) hatte er zwei Kinder, die Tochter Maria Cornelia und den späteren Maler Gottfried Eckhardt.Verkäufe und Licitationen. 3911: „Auf den Antrag der Witwe des Freiherrn Joseph Pelser-Berensberg (…), sollen die Nachzeichnenden gegen 1. den Maler Peter Eckhardt in eigenem Namen und in seiner Eigenschaft als Hauptvormund seiner bei ihm domizilirten geschäftslosen minderjährigen Kinder aus seiner beiden Ehen mit Wilhelmine und Cornelia, geborene Schmitz, als: Maria Cornelia und Peter Gottfried Ferdinand Eckhardt; 2. den Premier-Lieutenant außer Dienst Emil von Kreyfeld in seiner Eigenschaft als Nebenvormund der vorgebrachten Minorennen; 3. die Clara Eckhardt, ohne Geschäft, großjährige Tochter aus erster Ehe des Peter Eckhardt und Wilhelmine geborene Schmitz, alle zu Düsseldorf wohnend, und Peter Eckhardt und dessen Kinder als Erben und Rechtsnachfolger der Witwe Andreas Schmitz, geborene Berghoven, Rentnerin zu Düsseldorf und deren beiden großjährigen Töchter Wilhelmine und Cornelia Schmitz, beide ohne Geschäft, daselbst wohnend, späteren Ehefrauen Peter Eckhardt; durch Beifügung vom 9. März 1876 in Beschlag genommenen Immobilien (…) zur Versteigerung ausgesetzt und dem Meistbietendem zugeschlagen werden (…).“ (Es folgt die Beschreibung der Häuser). In Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf. Jahrgang 1876. Oeffentlicher Anzeiger. Nr. 107 (uni-duesseldorf.de)

Eckhardt war Mitglied im Künstlerverein Malkasten, Webseite im Portal malkasten.org und wohnte zuletzt mit seinem Sohn Gottfried unter der Adresse Herzogstraße 84.In Adreßbuch der Stadt Düsseldorf für das Jahr 1896, 1. Teil, S. 80 (Digitalisat)

Sein 1831 entstandenes Mädchenbildnis wurde 1950 von den Erben des Künstlers erworben und gehört zum Bestand des Museums Kunstpalast.Bildnis einer jungen Frau, Datenblatt im Portal emuseum.duesseldorf.de, abgerufen am 22. Juli 2018 Sein 1832 gemaltes Mädchen mit Blume und Taube befindet sich in der Sammlung der Alten Pinakothek., Datenblatt im Portal sammlung.pinakothek.de, abgerufen am 22. Juli 2018

Literatur

Einzelnachweise

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