mini|Signatur Elisa Beetz Elisa Beetz-Charpentier (* 1859 in Schaerbeek, Belgien; † 1949 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich)Elisa Beetz-Charpentier. In: Musée d’OrsayAndere Publikationen verorten ihre Herkunft auf Holland, nennen aber kein Geburtsdatum. Roberta Waddell nennt sie „Dutch-born sculptor“; Spink & Son's Biographical Dictionary of Medallists: Supplement A-L beschreibt sie 1923 auf S. 61 als „contemporary sculptor and medallist, born in Holland […]“; nach Matthy Esterhuysens Gedenkpennings ter ere van President S.J.P. Kruger in besit van die Nasionale Kultuurhistoriese en Opelugmuseum, Pretoria auf S. 77, „Eliza Beetz-Charpentier is in Holland gebore.“ Ryno Greenwall nennt in Artists & illustrators of the Anglo-Boer War, Fernwood Press, 1992, ISBN 0-95831-546-9, S. 328 „BEETZ. ELISA. Dutch-born wife of A.Charpentier; known as a sculptor and medallist.“ war eine französische Bildhauerin, Medailleurin und Malerin.
Leben Elisa Beetz studierte Bildhauerei an der Akademie in Brüssel. Sie war eine Schülerin des Bildhauers Alexandre Charpentier, den sie später heiratete.Roberta Waddell: Art Et Décoration. Courier Corporation, 1977, ISBN 0-48623-515-7, S. 279. Sie war seine zweite Ehefrau.Jana Wijnsouw: National Identity and Nineteenth-Century Franco-Belgian Sculpture. Routledge, 2017, ISBN 1-35177-814-5, S. 393. Ihre Trauzeugen waren Claude Debussy und Auguste Rodin.James H. Rubin, Olivia Mattis: Rival Sisters, Art and Music at the Birth of Modernism, 1815-1915. Ashgate Publishing, 2014, ISBN 1-40942-070-1, S. 279.
Elisa Beetz-Charpentier war vorwiegend von 1905 bis 1924 als Künstlerin aktiv.Beetz-Charpentier, Elisa (French sculptor, 1875-1949). In: J. Paul Getty Museum Trust Zwischen 1910 und 1924 stellte Beetz-Charpentier auf dem Salon der Société nationale des beaux-arts in Paris aus, der sie 1905 beigetreten war. 1909 erhielt sie den Ersten Preis in einem Wettbewerb für eine Plakette zum hundertjährigen Bestehen der Pariser Firma Pleyel.Leonard Forrer: Biographical Dictionary of Medallists: Supplement A-L. Spink & Son, 1923, S. 61.
Als Porträtmalerin nahm sie gerne Kinder zum Motiv, wogegen sie als Bildhauerin Tänzerinnen als Motive bevorzugte.Beetz-Charpentier, Élisa - Painter, sculptor. In: Emmanuel Bénézit: Dictionary of Artists. ISBN 978-0-19977-378-7, 2006. Das bekannteste Werk der Künstlerin ist jedoch die Bronzestatuette von etwa 1903 mit dem Titel Bettlerin von Pont des Arts, In: Bares für Rares die ein Mädchen in Kapuzenmantel, Hosen und Stiefeln zeigt. Als Bildhauerin und auch als Schmuckdesignerin arbeitete sie vor allem für das Maison de l’Art Nouveau von Siegfried Samuel Bing.
Literatur
Weblinks
Elisa Beetz-Charpentier (French, 1875–1949). In: artnet, mit Bildern von Arbeiten Beetz-Charpentiers.
Einzelnachweise
Anmerkungen
Kategorie:Bildhauer (Frankreich) Kategorie:Medailleur Kategorie:Maler (Frankreich) Kategorie:Belgischer Emigrant in Frankreich Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1859 Kategorie:Gestorben 1949 Kategorie:Frau