mini|Signature von Hans Guradze, etwa 1900. Hans Guradze (* 5. Dezember 1861 in Kotulin, Königreich Preußen; † 28. März 1923 BerlinSterberegister Berlin Standesamt I/II, Nr. 245) war ein deutscher Bildhauer und Grafiker.
Leben Guradze studierte erst an der Akademie Dresden, dann von 1890 bis 1892 an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin-Charlottenburg bei Otto Lessing. Er war zudem Schüler bei Max Baumbach, Alexander Calandrelli und Alexander Tondeur in Berlin, wo er weiter künstlerisch tätig war.
1892 zeigte er auf der Großen Berliner Kunstausstellung und 1898 im Münchner Glaspalast seine Statue Kaiser Wilhelm II. als Preußischer Ulan. In: Emmanuel Bénézit: Dictionary of Artists. ISBN 978-0-19977-378-7, 2006.
Guradze etablierte sich bis etwa 1900 als Spezialist für Kleinbronzen, die oft Pferdemotive zeigten. Einige seiner Arbeiten wurden von der Bildgießerei Gladenbeck handwerklich umgesetzt, In: Bares für Rares, ZDF. andere von der Bildgießerei Bräunlich und Langlotz.Hans Guradze. 1861 Kotulin – 1922. Bildgießerei Bräunlich und Langlotz. In: auctioart.de
Werke (Auswahl)
Weblinks Hans Guradze (German, 1861–1922). In: artnet, mit Bildern von Arbeiten Guradzes.
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Keramiker des Art déco Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1861 Kategorie:Gestorben 1923 Kategorie:Mann