La Ferté-Macé ist eine Ortschaft und eine ehemalige französische Kleinstadt mit zuletzt 5.412 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Orne in der Region Normandie. Sie gehörte zum Kanton Magny-le-Désert im Arrondissement Alençon. Die Einwohner werden Fertois genannt.
Mit Wirkung vom 12. Januar 2016 wurde die früheren Gemeinden La Ferté-Macé und Antoigny zur beinahe namensgleichen Commune nouvelle La Ferté Macé (Schreibweise ohne Bindestrich!) zusammengeschlossen. Lediglich die integrierte Gemeinde Antoigny hat in der neuen Gemeinde den Status einer Commune déléguée..
Lage Die Kleinstadt La Ferté-Macé liegt im Regionalen Naturpark Normandie-Maine, 26 Kilometer südöstlich von Flers. Am Westrand von La Ferté-Macé verläuft der Fluss Vée.
Geschichte Im Zweiten Weltkrieg wurde La Ferté-Macé am 15. August 1944 von der deutschen Besatzung befreit.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2016 Einwohner 5516 6205 5899 6708 6913 6679 6102 5262 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Der Dolmen de la Gione liegt in Tessé-la-Madeleine bei La Ferté-Macé. Eine alte romanische Kirche und ein Spielzeugmuseum sind für Touristen attraktiv.
Persönlichkeiten Jean-Pierre Brisset (1837–1919), Schriftsteller Louis Van Haecke (1910–1978), Politiker Gérard Burel (1935–2012), Politiker Luc Meyer (* 1968), katholischer Geistlicher und Bischof von Rodez Antoine Goulard (* 1985), Fußballspieler Églantine Rayer (* 2004), Radrennfahrerin
Weblinks
Website der Stadt (französisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Normandie Kategorie:Ehemalige Gemeinde im Département Orne Kategorie:Gemeindeauflösung 2016 Kategorie:La Ferté Macé