mini|hochkant=1.5|Das ehemalige Schulpfarramt in der Waterloostraße 3, dahinter das Landesamt für Steuern Niedersachsen

Waterloostraße 3 in Hannover, ehemals auch als Schulpfarramt bezeichnet,Helmut Knocke, Hugo Thielen: Waterloostraße 9, 11, 13, in Dirk Böttcher, Klaus Mlynek (Hrsg.): Hannover. Kunst- und Kultur-Lexikon, Neuausgabe, 4., aktualisierte und erweiterte Auflage, Springe: zu Klampen, 2007, ISBN 978-3-934920-53-8, S. 213f. ist die Adresse des denkmalgeschützten ehemaligen Pfarr- und Gemeindehauses der Schlosskirche.Ilse Rüttgerodt-Riechmann: Waterloostraße, in: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover, Teil 1, Band 10.1, hrsg. von Hans-Herbert Möller, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege, Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1983, ISBN 3-528-06203-7, S. 92f.; sowie Calenberger Neustadt im Addendum zu Teil 2, Band 10.2: Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege), Stand: 1. Juli 1985, Stadt Hannover, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Veröffentlichungen des Instituts für Denkmalpflege, S. 5f.

Geschichte und Beschreibung Das in der Calenberger Neustadt errichtete Pfarr- und Gemeindehaus der Schlosskirche im Leineschloss, die im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wiederaufgebaut wurde,Der Gemeindebezirk wurde der Kreuzkirche zugeordnet: Ulfrid Müller: Die Schlosskirche bei marktkirche-hannover.de (.pdf). entstand noch während des Deutschen Kaiserreichs im Jahr 1914 nach Plänen des Architekten Eduard Wendebourg. In direkter Nachbarschaft zur Villa Kaulbach und dem nahegelegenen LeineschlossPl.: Personal-und Atelier-Nachrichten / Hannover, in: Die Kunst für Alle. Malerei, Plastik, Graphik, Architektur, Heft 21 vom 1. August 1902, München: Bruckmann, S. 499; Digitalisat der Universitätsbibliothek Heidelberg entstand seinerzeit ein großer, dreigeschossiger Putzbau in der Formensprache des Neoklassizismus.

Das Pfarrhaus der Schlosskirchengemeinde wurde später von den Organen der Marktkirche übernommen. In dem Gebäude wurde eine Wohnung für den Stadtsuperintendenten freigehalten und das Schulpfarramt untergebracht.Hans Werner Dannowski: „Dann fahren wir nach Hannover“. Ansichten und Eindrücke aus einer Stadt, mit acht Collagen von Siegfried Neuenhausen, Hannover: Schlütersche Verlagsgesellschaft, 2000, ISBN 3-87706-569-4, S. 28 u.ö.;

18 Jahre lang wohnte der Stadtsuperintendent Hans Werner Dannowski in dem Gebäude in der Waterloostraße 3.

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Hannover-Calenberger Neustadt

Weblinks

Einzelnachweise

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