Neuromuskuläre Erkrankungen sind eine inhomogene Gruppe von Krankheiten der Muskelzellen (Myopathie), der motorischen Endplatte, des peripheren Nervensystems (Neuropathie).

Neben dieser weit gefassten Definition kann die Bezeichnung auch auf Erkrankungen begrenzt werden, bei denen eine Störung der neuromuskulären Erregungsüberleitung vorliegt.Lexikon Orthopädie

Zur Krankheitsgruppe "Neuromuskuläre Erkrankungen" gehören: Amyotrophe Lateralsklerose Guillain-Barré-Syndrom Kongenitales myasthenes Syndrom Kongenitale Myopathie Lambert-Eaton-Rooke-Syndrom Mitochondriale Myopathie Mitochondriopathie#Kearns-Sayre-Syndrom (KSS) Mononeuropathia multiplex (Periphere Neuropathie) Morbus Pompe Muskeldystrophie Muskeldystrophie Duchenne Muskelkrampf-Muskelschmerz-und-Faszikulationen-Syndrom Myasthenia gravis Myotone Dystrophie Typ I Neuromyotonie Spastische Paraplegie Spinale Muskelatrophie Spinale Muskelatrophie mit Atemnot Typ 1 Spinobulbäre Muskelatrophie Typ Kennedy Sporadische Einschlusskörpermyositis Stiff-man-Syndrom

Derartige Erkrankungen können auch in der Tiermedizin vorkommen. Ein Beispiel ist der Exercise Induced Collapse bei Haushunden.

Einzelnachweise

Kategorie:Neurodegenerative Erkrankung Kategorie:Krankheitsbild in der Tiermedizin