mini|Wappen der Weitzel von Mudersbach Das Geschlecht derer Weitzel von Mudersbach ist ein zunächst hessisches, später preußisches Adelsgeschlecht.
Geschichte Die Ursprünge der Familie Weitzel von Mudersbach lassen sich bis 1553 zurückführen. Die Stammreihe beginnt mit Reinhard Wetzel (urkundl. 1569), Ratsverwandtem zu Homburg vor der Höhe, dessen Sohn Johann 1600 als Landgräflich hessisch-darmstädter Kammerrat und Landschreiber mit den Mudersbach’schen Höfen bei Darmstadt belehnt wurde.Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon, Band XVI, Band 137 der Gesamtreihe GHdA, Limburg an der Lahn 2005, S. 49–50. Die Familie nahm Ende des 17. Jahrhunderts ihren Sitz in Berlin. Im 19. Jahrhundert waren sie in der Altmark begütert und seit 1858 bis zum Verlust des Gutes Osterwein 1945 in Ostpreußen ansässig.
In den Großherzoglich hessischen Adelsstand als Weitzel von Mudersbach in Darmstadt am 26. Dezember 1860 erhoben, der Beschluss fiel bereits am 25. November 1858. Die preußische Adelsanerkennung folgte am 21. Juli 1861 in Baden-Baden für die Gebrüder Karl Ludwig, Herrn auf Osterwein, preußischer Referendar a. D., Herrmann Ludwig, preußische Leutnant a. D., und Bernhard Ludwig Weitzel, Herrn auf Schrammelwitz Kr. Neiße.
Zweige der Familie bestehen bis heute.
Wappen In Rot drei ins Schächerkreuz gestellte, mitten durch einen silbernen Ring verbundene auswärts-gekehrte silberne Pfeilspitzen; auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein wachsender bärtiger Mann in roter Kleidung und Hut, das Schildbild in den Händen haltend.
Bekannte Familienmitglieder Karl Ludwig von Weitzel, Rittergutsbesitzer und Politiker Reinhard Weitzel von Mudersbach, Reichstagsabgeordnetervon Mudersbach Weitzel, Reinhard Ludwig. 8. Königsberg, Osterode-NeidenburgInformationszentrum Ostpreußen. Christoph von Weitzel-Mudersbach, Opern- und LiedsängerWebsite Christoph von Weitzel, Bariton.
Literatur Gothaisches Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser, Band 8 (Band 16 der Gesamtreihe) des GGH, Verlag des Deutschen Adelsarchivs, Marburg 2022, S. 454–462. ISBN 978-3-9820762-5-6. Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon, Band XVI, Band 137 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 2005, , S. 49–50. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser 1940, GGT, B (Briefadel), Jg. 32. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft, Justus Perthes, Gotha 1939, S. 580–581. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1909, Jg. 3, Justus Perthes, Gotha 1908, S. 886–888.
Einzelnachweise
Kategorie:Preußisches Adelsgeschlecht