mini|Rathaus der Stadt Ibbenbüren In diesem Artikel befindet sich eine Auflistung der in der Stadt Ibbenbüren durchgeführten Wahlen und Bürgerentscheide. Berücksichtigt werden auch die Wahlergebnisse der ehemaligen Stadt Ibbenbüren (vor 1975) und der Landgemeinde Ibbenbüren.
Ergebnisse der Kommunalwahlen in der Stadt Ibbenbüren von 1975 bis heute 2020 Bürgermeister
Am 13. September 2020 wurden bei der Kommunalwahl 2020 neben der Stadtratswahl auch die Wahl des Bürgermeisters in Ibbenbüren durchgeführt. Der amtierende Bürgermeister Marc Schrameyer (SPD) konnte sich gegen den parteilosen Kandidaten Jürgen Bernroth durchsetzen. Der als Schulleiter tätige Bernroth wurde von der CDU, IFI und der FDP unterstützt. Die Linke gab keine Wahlempfehlung zur Bürgermeisterwahl ab.
Kandidat Partei Stimmen Anteil in % Marc Schrameyer SPD 14.186 61,1 Jürgen Bernroth parteilos 9.044 38,9 Insgesamt nahmen von 42.124 Wahlberechtigten 23.434 Teil, was einer Wahlbeteiligung von 55,63 % entspricht.
Stadtrat
Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2020 wurde der Stadtrat neu gewählt. Als Wahltermin war der 13. September 2020 bestimmt worden.
Die SPD wurde stärkste Fraktion im Stadtrat, verlor jedoch einen Sitz an die Grünen. Die CDU blieb mit einem Verlust von zwei Sitzen an die Grünen zweitstärkste Fraktion. Die FDP, Linke und IFI hielten ihr Sitze unverändert zur letzten Wahl in 2014. Die Wahlbeteiligung bei der Stadtratswahl lag bei 55,68 %
Partei Sitze Stimmen SPD 17 8.950 (38,6 %) CDU 14 7.460 (32,2 %) IFI (Initiative für Ibbenbüren) 3 1.518 (6,6 %) Bündnis 90/Die Grünen 6 3.410 (14,7 %) Die Linke 2 827 (3,6 %) FDP 2 1.022 (4,4 %)
Parteien und Wählergemeinschaften Prozent2020 Sitze2020 Prozent2014 Sitze2014 CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands32,21435,116 SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands38,61741,618 Grüne Bündnis 90/Die Grünen14,767,03 IFI Initiative für Ibbenbüren6,637,93 FDP Freie Demokratische Partei4,423,72 Linke Die Linke3,624,92
Nach der Kommunalwahl am 13. September 2020 ergab sich folgende Sitzverteilung: Rat der Stadt Ibbenbüren Fraktion CDU SPD GRÜNE FDP Die Linke IFI Gesamt Sitze 14 17 6 2 2 3 44
2015 Bürgermeisterwahl
Am 13. September 2015 wurden die Kommunalwahlen 2015 zur Wahl des Bürgermeisters in Ibbenbüren durchgeführt. Hintergrund war das Gesetz zur Stärkung der kommunalen Demokratie. Der bis dahin amtierende Bürgermeister Heinz Steingröver (SPD) trat nicht erneut an. Zur Wahl standen Christian Moll (CDU), Marc Schrameyer (SPD) und Ernst Goldbeck (Die Linke).
Kandidat Partei Stimmen Anteil in % Marc Schrameyer SPD 9.818 52,1 Christian Moll CDU 7.275 38,6 Ernst Goldbeck Die Linke 1.754 9,3 Insgesamt wurden 19.044 Stimmen abgegeben bei einer Wahlbeteiligung von 45,4 %https://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=32981&pageno=18 IVZ am Montag, den 14. September 2015.
2014 Stadtrat
Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2014 wurde der Stadtrat neu gewählt. Als Wahltermin war der 25. Mai 2014 bestimmt worden.
Die SPD wurde stärkste Fraktion im Stadtrat und gewann von der IFI und der FDP jeweils einen Sitz im Stadtrat hinzu. Die übrigen Parteien behielten ihre Sitze in gleicher Stärke wie bei den Wahlen zum Stadtrat 2009. Aufgrund eines Erlasses des Kabinetts Rüttgers war in Ibbenbüren die Wahl des Bürgermeisters von der Wahl des Stadtrates 2014 abgekoppelt.
Die Wahl des Bürgermeisters wurde mit der Wahl des Landrates am 13. September 2015 durchgeführt. Ibbenbüren machte so nicht Gebrauch vom Gesetz zur Stärkung der kommunalen Demokratie, welches die Vorziehung der Wahlen auf die Wahl des Stadtrates möglich machte. Partei Sitze Stimmen SPD 18 9.161 (41,6 %) CDU 16 7.729 (35,1 %) IFI (Initiative für Ibbenbüren) 3 1.734 (7,9 %) Bündnis 90/Die Grünen 3 1.535 (7,0 %) Die Linke 2 1.075 (4,9 %) FDP 2 816 (3,7 %)
Parteien und Wählergemeinschaften Prozent2014 Sitze2014 Prozent2009 Sitze2009 CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands35,11636,22 SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands41,61837,716 Grüne Bündnis 90/Die Grünen7,037,73 IFI Initiative für Ibbenbüren7,938,14 FDP Freie Demokratische Partei3,726,63 Linke Die Linke4,923,72
Nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung: Rat der Stadt Ibbenbüren Fraktion CDU SPD GRÜNE FDP Die Linke IFI Gesamt Sitze 16 18 3 2 2 3 44
2009 Bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen 2009, die am 30. August 2009 stattfand, wurden der Stadtrat und der Bürgermeister neu gewählt. Bürgermeister
Der seit den letzten Bürgermeisterwahlen (2004) amtierende Bürgermeister Heinz Steingröver (SPD) trat gegen den Herausforderer Ulrich Remke (CDU) an.https://archiv.ivz-aktuell.de/index0144.php?id=30061&pageno=17 "IVZ am 31. August 2009:Steingröver und IFI oben auf"
Mit 53,2 % wurde der amtierende Bürgermeister Heinz Steingröver (SPD) erneut gewählt. Nach der folgenden Amtsperiode schied Heinz Steingröver 2015 aus dem Amt aus. Er verstarb nach kurzer Zeit im Ruhestand am 30. November 2015.
Der aus dem Ortsteil Püsselbüren stammende Herausforderer Ulrich Remke (CDU) ist der Sohn des ehemaligen Ibbenbürener Bürgermeisters Albert Remke.
Kandidat Partei Stimmen Anteil in % Heinz Steingröver SPD 12.266 53,2 Ulrich Remke CDU 10.803 46,8
Stadtrat
Erstmals traten bei der Kommunalwahl in Ibbenbüren die Unabhängige Wählergemeinschaft Initiative für Ibbenbüren (UWG IFI) und die Partei Die Linke an. Beide waren bereits im Stadtrat vertreten, da in der vorangegangenen Wahlperiode Abgeordnete die SPD zur IFI (2 Mandate) und Linken (1 Mandat) verlassen hatten. Durch das Ergebnis wurde die SPD, wenn auch mit Verlusten, wieder stärkste Fraktion im Rat. Die CDU wurde mit Stimmenverlusten zweitstärkste Fraktion.
Aufgrund dieser Abspalter aus der SPD-Fraktion im Stadtrat waren sowohl die IFI als auch die Linke schon vor der Wahl 2009 im Stadtrat vertreten. Partei Sitze Stimmen SPD 16 8.723 (37,7 %) CDU 16 8.395 (36,3 %) IFI (Initiative für Ibbenbüren) 4 1.882 (8,1 %) Bündnis 90/Die Grünen 3 1.522 (6,6 %) Die Linke 2 853 (3,7 %) FDP 3 1.774 (7,7 %)
Parteien und Wählergemeinschaften Prozent2009 Sitze2009 Prozent2004 Sitze2004 CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands36,21641,818 SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands37,71643,319 Grüne Bündnis 90/Die Grünen7,738,34 IFI Initiative für Ibbenbüren8,1400 FDP Freie Demokratische Partei6,636,63 Linke Die Linke3,7200
Nach der Kommunalwahl am 30. August 2009 ergab sich folgende Sitzverteilung: Rat der Stadt Ibbenbüren Fraktion CDU SPD GRÜNE FDP Die Linke IFI Gesamt Sitze 16 16 3 3 2 4 44
2004 Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2004, welche am 26. September stattfanden, wurde in Ibbenbüren der Stadtrat und der Bürgermeister gewählt. Da keiner der Bürgermeisterkandidaten eine absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen konnte, wurde am 11. Oktober 2004 eine Stichwahl durchgeführt. Außerdem fand am 4. Juli 2004 ein Bürgerentscheid zur Privatisierung der Müllabfuhr statt.
Bürgermeister
Der amtierende Bürgermeister Otto Lohmann (parteilos, von CDU aufgestellt) trat gegen die Herausforderer Heinz Steingröver (SPD), Herbert Overberg (Grüne) und Hans-Jürgen Streich (FDP) anIVZ am 27. September 2004: "Stichwahl entscheidet".
Da die Wahl zwischen den Kandidaten Otto Lohmann (parteiloser Kandidat der CDU) und Heinz Steingröver (SPD) nur mit wenigen Stimmen unterschied ausging, musste eine Stichwahl am 11. Oktober 2004 die Entscheidung herbeiführen.
Kandidat Partei Stimmen Anteil in % Otto Lohmann parteilos 10.065 45,2 Heinz Steingröver SPD 10.025 45,0 Herbert Overberg Grüne 1.114 5,0 Hans-Jürgen Streich FDP 1.056 4,7
Stichwahl
Am 11. Oktober wurde zwischen dem amtierenden Bürgermeister Otto Lohmann (parteilos), jedoch unterstützt von der CDU und Heinz Steingröver (SPD) eine Stichwahl durchgeführt. Diese Stichwahl entschied der Herausforderer Heinz Steingröver (SPD) für sich, so dass nach der Wahl der hauptamtliche Bürgermeister der Stadt von der SPD gestellt wurde.
Heinz Steingröver war vor der Wahl zum Bürgermeister Rektor des Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren. Kandidat Partei Stimmen Anteil in % Otto Lohmann parteilos 9.628 47,3 Heinz Steingröver SPD 10.738 52,7 Wahlbeteiligung 51,9 %https://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=28263&pageno=17 IVZ am 12. Oktober 2004:"Riesiger Jubel bei Stingröver und der SPD".
Stadtrat
Nach der Stadtratswahl 2004 wurde die SPD wieder die stärkste Fraktion im Stadtrat. Jedoch verließen später zwei Mitglieder die Partei und gründeten am 24. Oktober 2008https://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=29608&pageno=17 IVZ am 25. Oktober 2008:"Scheuer Vorsitzender der IFI" mit weiteren Bürgern die Unabhängige Wählergemeinschaft Initiative für Ibbenbüren (UWG IFI). Sie ist seither im Stadtrat vertreten.
Auch der Abgeordnete Ernst Goldbeck trat aus der SPD aus, so dass die SPD-Fraktion im Stadtrat von 19 auf 16 Sitze schrumpfte. Nach kurzer Zeit als fraktionsloser Abgeordneter trat er zu den Linken über und begründete so die Fraktion der Linken im Ibbenbürener Stadtrat.
Den Rest der Amtsperiode war die CDU die stärkste im Stadtrat vertretene Fraktion. Auch aus der CDU verließ ein Abgeordneter zeitweise die Fraktion, kehrte jedoch später wieder in die CDU-Fraktion zurück.
Partei Sitze Stimmen SPD 19 9.636 (43,3 %) CDU 18 9.306 (41,8 %) Bündnis 90/Die Grünen 4 1.859 (8,4 %) FDP 3 1.470 (6,6 %)
Parteien und Wählergemeinschaften Prozent2004 Sitze2004 Prozent1999 Sitze1999 CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands41,81848,622 SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands43,31941,218 Grüne Bündnis 90/Die Grünen8,345,12 FDP Freie Demokratische Partei6,635,02
Nach der Kommunalwahl am 26. September 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung: Rat der Stadt Ibbenbüren Fraktion CDU SPD GRÜNE FDP Gesamt Sitze 18 19 4 3 44
Nach der Abspaltung der IFI und der Linken von der SPD-Fraktion im Stadtrat änderte sich ab Herbst 2008 die Zusammensetzung des Stadtrates auf die folgende Sitzverteilung: Rat der Stadt Ibbenbüren Fraktion CDU SPD GRÜNE FDP IFI Die Linke Gesamt Sitze 18 16 4 3 2 1 44
Bürgerentscheid Müllabfuhr Am 4. Juli 2004 wurde in der Stadt Ibbenbüren ein Bürgerentscheid zur Privatisierung der Müllabfuhr durchgeführt. Der amtierende Bürgermeister und die CDU-Fraktion sowie FDP-Fraktion wollten die in Hand der Stadt befindliche Müllabfuhr an ein privates Unternehmen abtreten. Die SPD-Fraktion sowie die Grünen wollten den Betrieb in städtischer Hand behalten. Zudem engagierten sich Bürger gegen die Privatisierung.
Mit großer Mehrheit wurde für eine städtische Müllabfuhr gestimmt.
Für eine Privatisierung Für eine städtische Müllabfuhr Anzahl der Stimmen 3.494 12.803 Anteil 21,4 % 78,6 %
Die Wahlbeteiligung betrug 41,4 %, das nötige Quorum von 8.000 Stimmen wurde weit überschritten. 18 Stimmen waren Ungültighttps://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=28099&pageno=17 IVZ am 5. Juli 2004:"Überragendes Votum für städtische Müllabfuhr".
1999 Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen am 12. September 1999 wurde in Ibbenbüren der Stadtrat und der hauptamtlicher Bürgermeister gewählt.
Bürgermeister
Erstmals wurde der Bürgermeister der Stadt direkt von den Bürgern gewählt. Vorher wurde er durch den Stadtrat gewählt, weshalb der Stadtrat ab 1999 einen Sitz weniger umfasste, so dass eine ungerade Anzahl von Stadtratsmitgliedern besteht.
Der bisher amtierende Bürgermeister Ewald Bolsmann trat gegen die Herausforderer Otto Lohmann (parteilos, von CDU aufgestellt), Marlene Klatt (Grüne) und Hans-Jürgen Streich (FDP) anhttps://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=28150&pageno=17 IVZ am 13. September 1999:"Unerwartet hoher Erfolg in allen Bereichen überrascht sogar die CDU".