Der Hessische Verlagspreis wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland e.V. des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Er wird seit dem Jahr 2018 jährlich verliehen und ist mit insgesamt 27.000 € (anfangs 20.000 €) dotiert.
Ziel des Preises Der Hessische Verlagspreis soll die Arbeit unabhängiger Verlage des Landes Hessen würdigen. Kriterien sind hierbei Verlagsarbeit, Zusammensetzung des Verlagsprogramms, Buchproduktion und Betreuung der Autoren – jedoch nicht Bucherfolge oder bekannte Autoren. Bewerben können sich unabhängige Verlage sämtlicher Sparten mit Firmensitz in Hessen, der jährliche Umsatz muss unter zwei Millionen Euro liegen (Stand 2018). Der Preis gliedert sich in zwei Kategorien – den mit 20.000 € (anfangs 15.000 €) dotierten Hauptpreis und den mit 7.000 € (anfangs 5.000 €) dotierten Sonderpreis (2018: „Gründerpreis“). Die Vergabe erfolgt durch eine unabhängige Jury. Abgerufen am 1. Juli 2018
Preisträger 2018: Hauptpreis: Rotopol, Kassel; Gründerpreis: Büchner-Verlag, Marburg Abgerufen am 1. Juli 2018 2019: Hauptpreis: Schöffling & Co., Frankfurt am Main; Sonderpreis: Mabuse-Verlag, Frankfurt am MainSchöffling für ambitioniertes Gesamtkonzept prämiert, Meldung auf Börsenblatt.de vom 28. Mai 2019, abgerufen am 28. Mai 2019. 2020: Hauptpreis: Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main; Sonderpreis: gutleut verlag, Frankfurt am Main, wissenschaft.hessen.de, erschienen und abgerufen am 16. Juni 2020 2021: Hauptpreis: Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main; Sonderpreis: Furore Verlag, Kassel, deutschlandfunkkultur.de, veröffentlicht und abgerufen am 28. Mai 2021 2022: Hauptpreis: Henrich Editionen, Frankfurt am Main; Sonderpreis: Edition Faust, Frankfurt am Main, für den Bereich Graphic NovelHenrich Editionen und Edition Faust machen das Rennen, boersenblatt.net, veröffentlicht und abgerufen am 25. Mai 2022 2023: Hauptpreis: Wolke Verlag, Hofheim am Taunus; Sonderpreis: bli bla blub Verlag, KasselPreistragende Verlage 2023, boersenverein-hrs.de, abgerufen am 30. Mai 2024 2024: Hauptpreis: Schüren Verlag, Marburg; Sonderpreis: Ulrike Helmer Verlag, Sulzbach am TaunusHessischer Verlagspreis 2024, boersenverein-hrs.de, veröffentlicht am 24. Mai 2024, abgerufen am 30. Mai 2024 2025: Hauptpreis: Mabuse-Verlag und Wochenschau VerlagWissenschaft Hessen. Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur Pressemitteilung Kunst und Kultur vom 18. Juni 2025: Hessischer Verlagspreis 2025 geht an den Mabuse-Verlag und den Wochenschau Verlag in Frankfurt, abgerufen am 5. März 2026 2026: Hauptpreis: Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main; Sonderpreis: Büchergilde GutenbergFrankfurter Verlagsanstalt erhält Hessischen Verlagspreis 2026 bei hessenschau.de, abgerufen am 15. Mai 2026
Weblinks Hessischer Verlagspreis beim Börsenverein Hessen
Siehe auch Liste von Verlagspreisen
Einzelnachweise
Kategorie:Literaturpreis (Hessen) Kategorie:Verlagspreis Kategorie:Literatur (Frankfurt am Main) Kategorie:Börsenverein des Deutschen Buchhandels Kategorie:Erstverleihung 2018